LH-Stv. Reinhold Entholzer: "Wir brauchen ein Konjunkturpaket und die Einrichtung eines Industriebeteiligungsfonds!"

SPÖ Oberösterreich fordert rasche Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit und eine wirksame Sicherung unserer Arbeitsplätze

Linz (OTS) - Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von LR Dr. Strugl und AMS-Geschäftsführerin Gerstorfer unterstreicht der Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich, Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer, die Forderung nach einem Konjunkturpaket: "Wir brauchen eine aktive Arbeitsmarktpolitik, das heißt, wir müssen aus öffentlichen Mitteln sinnvolle Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft setzen und somit neue Arbeitsplätze schaffen. Vor allem im Wohnbau liegen unsere Forderungen nun schon seit geraumer Zeit auf dem Tisch. Hier sehe ich nun Landeshauptmann Dr. Pühringer und den zuständigen Wohnbaulandesrat Dr. Haimbuchner in der Verantwortung, endlich tätig zu werden!" Entholzer verweist auf die steigende Nachfrage nach leistbarem Wohnraum: "Mit zusätzlichen Investitionen des Landes im Wohnbau können wir zum einen günstigere Wohnungen und gleichzeitig zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Gleichzeitig verweist Landeshauptmann-Stv. Reinhold Entholzer auf den von der SPÖ vorgeschlagenen Industriebeteiligungsfonds zur präventiven Absicherung der Arbeitsplätze in unserem Land: "Im Zeitalter der globalisierten Wirtschaft, wo die Profitmaximierung eine zentrale Rolle spielt, ist es wichtig, mit öffentlichen Beteiligungen an Leitbetrieben die Bindung an Österreich und seine Bevölkerung zu stärken. Das ist eine strategische Maßnahme, die dazu beiträgt, dass Unternehmen nicht ins Ausland abwandern und die Arbeitsplätze bei uns gesichert werden." Entholzer verweist dabei auf Beispiele für Industriebeteiligungen in Deutschland: "Das Land Niedersachsen hält über die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft 26,5 % an der Salzgitter AG und 20 % an der Volkswagen AG. Auch unser Nachbarbundesland Bayern hält mit 26 % am Unternehmen Luitpoldhütte strategische Anteile. Darüber hinaus gibt es sowohl in Bayern als auch in Sachsen einen so genannten "Wachstums-Fonds", der ähnliche Ziele zur Sicherung des jeweiligen Wirtschaftsstandorts verfolgt. Es ist an der Zeit, dass wir auch in Oberösterreich aktiv zur Standortsicherung beitragen!"

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