"Heimat Fremde Heimat": LET'S CEE Film Festival in Wien

Am 5. Oktober um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Silvana Meixner präsentiert in dem in HD produzierten ORF-Magazin "Heimat Fremde Heimat" am Sonntag, dem 5. Oktober 2014, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

LET'S CEE Film Festival - look east for great films

Unter diesem Motto wurde vergangenen Donnerstag zum dritten Mal das Film Festival "LET'S CEE" im Urania Kino eröffnet. Vom 2. bis zum 11. Oktober werden in verschiedenen Kinos in Wien mehr als 90 Spielfilme, Dokumentationen und Kurzfilme aus Zentral- und Osteuropa gezeigt. Die herausragendsten Produktionen werden von einer namhaften Jury mit der "Urania" ausgezeichnet. Die Gründerin und Festivaldirektorin, Magdalena Zelasko, kam vor 20 Jahren als Studentin aus Polen nach Wien. Aus der Sehnsucht nach den Filmen aus ihrer Heimatregion entstand ein zehntägiges Festival mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Internationale Filmschaffende wie zum Beispiel die Oscar-Preisträger Branko Lustig und István Szabó sowie der Performancekünstler Ulay werden in Form von Workshops einem breiten Publikum ihr Wissen zur Verfügung stellen. Ein Beitrag von Ajda Sticker.

Interkulttheater in Wien sperrt zu

Nach 22 Jahren Betrieb schließt das Wiener Interkulttheater seine Tore. Sein langjähriger Leiter, Aret Güzel Aleksanyan, hat nach Bekanntgabe der Sparpläne der Wiener Stadtregierung das "Handtuch geworfen". Bereits vor zehn Jahren, als man zum ersten Mal den Rotstift bei diversen Bühnen in Wien angesetzt hat, mussten etliche, vor allem kleinere Bühnen (Pygmalion, Theater Brett, Interkulttheater) um ihre Existenz bangen. Die Folge war zum Teil eine drastische Reduktion der eigenen Theaterproduktionen - des Wertvollsten, was kleine Bühnen zu bieten haben. Das Interkulttheater entstand im Jahre 1992 aus dem "YU - Theater". Das stadtbekannte und beliebte Programm von Aleksanyan, "Derwisch erzählt", wird im Theater "Die Tribüne" im Café Landtmann fortgeführt. Mit dem ehemaligen Theaterdirektor sprach Silvana Meixner.

Nightingale - ein internationales Mentoringprojekt für sozial schwache Schulkinder

Das "Nightingale" ist ein europaweites Mentoringprojekt. Es wird insgesamt von 13 Universitäten und Schulen europaweit umgesetzt. Über ein halbes Jahr lang betreuen sogenannte Einheimische, aber auch Migrantinnen und Migranten sozial schwächere Schulkinder. Einmal pro Woche verbringen Studierende ihre Freizeit gemeinsam mit ihnen. Durch das Mentoringprojekt sollen die Kinder mehr Selbstvertrauen gewinnen und für die Bildung motiviert werden. Die Studierenden absolvieren somit nicht nur ein von der Universität anerkanntes Praktikum, sie bekommen zugleich die Möglichkeit, den kulturellen Hintergrund ihrer Mentees und deren Familie kennenzulernen. Mehmet Akbal berichtet.

"Heimat Fremde Heimat" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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