SP-Peschek ad Meinl-Reisinger: Feiertagsruhe schützt ArbeitnehmerInnen

Peschek: "Stellen uns schützend vor ArbeitnehmerInnen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Einmal mehr zeigen die NEOS ihr neoliberales Gesicht und wollen das Rad der Geschichte offenbar zurückdrehen", so der Wiener SP-Gemeinderat und Jugendsprecher Christoph Peschek. "Mit der Gewerbeordnungsnovelle von 1885 wurde die Sonn- und Feiertagsruhe eingeführt. In aller Klarheit: Gesetze sind dazu da, um den Schwachen vor der Willkür des Starken zu schützen!", führt Peschek aus. ****

"Angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation, des immer größeren Leistungsdrucks und der ohnehin schon schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sprechen wir uns gegen eine Verschlechterung der Lebensqualität der ArbeitnehmerInnen aus und stellen uns schützend vor sie", stellte Peschek klar.

Die Sonntagsarbeit im Handel würde nur eine Verlagerung des Umsatzes bringen, "denn die Brieftasche der KonsumentInnen wird deshalb nicht voller", betonte Peschek. "Vielleicht fürchten die NEOS die Wahlentscheidung der ArbeitnehmerInnen, weshalb sie ihnen die Zeit zur politischen Auseinandersetzung rauben wollen. Denn wenn man nicht nur die Verpackung ansieht, sondern den Inhalt, erkennt man deren eindeutig ArbeitnehmerInnen-feindliche Politik. Im Gegensatz dazu wollen wir jedenfalls die Teilhabe am familiären, sozialen, kulturellen, sportlichen und politischen Leben unterstützen", beharrt Peschek.

"Ich möchte außerdem klar festhalten, dass nach den Vorschlägen der NEOS - das Wasser zu privatisieren und die Wohnbauförderung zu streichen - mit der Forderung die Ladenöffnungszeiten zu pulverisieren nun der dritte Anschlag auf die Wienerinnen und Wiener stattgefunden hat". so der SP-Gemeinderat.

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