Stellungnahme der AUVA zur Veröffentlichung von Teilen des Einschauberichts des Gesundheitsministeriums

Wien (OTS) -

  • AUVA hat gesetzliche Verpflichtung zur Werbung für den Gedanken der Unfallprävention
  • Einschaubericht-Ergebnisse werden AUVA-intern geprüft
  • Einzelne Punkte bereits heute zu entkräften

Der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit der AUVA (Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt) wurde im Frühjahr 2014 im Zuge einer routinemäßigen Einschau durch das Gesundheitsministerium geprüft. Der Bericht dieser Einschau liegt nun intern vor und wurde gestern bereits von den Medien aufgegriffen.

Die medial aufgegriffenen Kritikpunkte aus dem bisher unveröffentlichten Bericht werden derzeit AUVA-intern geprüft. Obwohl der Einschaubericht noch nicht fertiggestellt ist, können aus Sicht der AUVA folgende Punkte heute schon klargestellt werden:

Zur Öffentlichkeitsarbeit der AUVA im Allgemeinen:

Die AUVA bietet für rund 4,8 Millionen Versicherte alle Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung aus einer Hand an. Die vier Kernaufgaben der AUVA sind Unfallverhütung (Prävention), Unfallheilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung. Dazu sind in den letzten Jahren eine Reihe weiterer Aufgaben wie die Entgeltfortzahlung nach Unfällen und Krankheiten aller Art hinzugekommen. Darüber hinaus ist die AUVA laut Gesetz zur Öffentlichkeitsarbeit für ihre Tätigkeiten berechtigt bzw. im Bereich der Unfallverhütung (Prävention) zur Werbung verpflichtet.

Zur Auftragsvergabe an den Lebensgefährten von Obfrau Römer:

Diese Auftragsvergabe wurde in zwei gutachterlichen Stellungnahmen sowohl aus vergaberechtlicher als auch aus fachlicher Sicht für in Ordnung befunden. Ebenso wurde die Angemessenheit des Preises bestätigt.

Zur Präventionslandkarte:

Das Projekt der Präventionslandkarte hatte das Ziel, die zahllosen ungeordneten und unsystematischen Präventionsaktivitäten in Österreich zu erfassen. Durch die Initiative der AUVA ist es erstmals gelungen, rund 500 Projekte österreichweit zu erfassen und eine einheitliche Begriffsbestimmung als Basis für eine künftige koordinierte und synergetische Vorgehensweise zu schaffen. Die AUVA hat damit klar innerhalb ihres gesetzlichen Auftrags im Bereich der Unfallprävention gehandelt.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 0,5 Millionen Selbständige sowie 1,5 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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Dr. Wilfried Friedl
Leiter Sicherheitsmarketing und Presse
AUVA-Hauptstelle Adalbert-Stifter-Straße 65
1200 Wien
Tel: +43 5 93 93-22900
Mail: wilfried.friedl@auva.at

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