GÖD-AHS-Quin: Die Stimme der Vernunft wird lauter

"Pro Gymnasium" für Evolution statt Revolution

Wien (OTS/GÖD) - "Die Denkblockaden der Vergangenheit müssen fallen", sagt Eckehard Quin, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft in der GÖD. "Sinnlose bis sinnwidrige Strukturdebatten bringen uns nicht weiter." Er begrüßt daher die Gründung der Initiative "Pro Gymnasium", die sich auf die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft konzentriert -und nicht auf deren Zerschlagung.

"Wie man es auch dreht und wendet, wir brauchen mehr Vielfalt, um den unterschiedlichen Interessen, Begabungen und Neigungen unserer Kinder gerecht zu werden", meint Quin. Die Vermittlung einer umfassenden und vertieften Allgemeinbildung und das Hinführen zur Universitätsreife sind die gesetzliche Aufgabe des Gymnasiums. Für manche Jugendliche ist das der optimale Weg. Für andere wiederum ist es eine betriebliche, berufspraktische und fachliche Ausbildung, wie sie die berufsbildenden Schulen vermitteln. "Die Vielfalt der Bildungswege beschert Österreich und Deutschland die mit Abstand niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsraten in der gesamten EU", freut sich Quin. "Eine One-size-fits-all-Schule - egal unter welchem Tarnnamen -kann das unmöglich leisten."

"Die Stimme der Vernunft wird lauter. Die Seifenblasen der selbsternannten Bildungsexperten beginnen zu platzen. Das ist erfreulich - vor allem für unsere Jugend", so Quin abschließend.

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