AK zu Arbeitslosigkeit: Mit Arbeitsmarktpaket gegensteuern, Konjunkturimpulse setzen und Kaufkraft stärken

Wien (OTS) - "Die Arbeitslosigkeit steigt Monat für Monat. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird immer kritischer. Es muss endlich gehandelt werden", fordert AK Vize-Präsidentin Dwora Stein, "besonders Menschen ohne Berufsausbildung, Personen mit gesundheitlichen Problemen und Ältere sind die Hauptleidtragenden. Viele von ihnen müssen sich auf eine länger dauernde Arbeitslosigkeit einstellen." Stein wiederholt die Forderung nach einem umfassenden Arbeitsmarktpaket. Eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit der Älteren wäre das Bonus-Malus-System. "Es muss endlich kommen und zwar so, wie es im Regierungsübereinkommen vorgesehen ist", fordert Stein. Zusätzlich braucht es verstärkte Akzente in der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Hervorzuheben ist der Ausbau der Arbeitsvermittlung: Durch mehr BeraterInnen für die steigende Zahl der Arbeitslosen soll die Beratungsqualität verbessert werden. Bei den Ausbildungsmaßnahmen muss verstärkt in die Qualität gegangen werden und sind innovative Instrumente wie die Bildungskarenz und das Fachkräftestipendium weiter auszubauen. "Aber genauso wichtig sind Maßnahmen der Wirtschaftsbelebung. Wir spüren die Auswirkungen der schwächelnden Wirtschaft in ganz Europa. Wir brauchen dringend Konjunkturimpulse in der EU, aber auch insbesondere in Österreich, wir brauchen Investitionen, um Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln. Und wir müssen die Kaufkraft stärken, damit der Konjunkturmotor am Laufen bleibt. Dazu müssen die Menschen aber mehr Geld im Börsel haben. Eine Senkung der Lohnsteuer ist ein zentrales Element dafür", so Stein.

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