- 30.09.2014, 09:30:07
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Österreichs Treffpunkt zum Thema Wohnbau

Wien (OTS) - Am 24. und 25. September 2014 traf sich das "Who is Who"
der österreichischen Wohnbaubranche beim IIR Jahresforum Wohnbau.
Österreichs Top-Experten, eine Politikerrunde und Vertreter der
Bankenwirtschaft diskutierten mit den zahlreichen Teilnehmern des IIR
Jahresforums über die aktuellen Herausforderungen. Zentrale Themen
waren der demografische Wandel, die Baukostenexplosion und die neue
Wiener Bauordnung.
Ohne wirtschaftliches Bauen kein leistbares Wohnen.
Darin waren sich Experten des Wohnbauforums einig, die Wege dahin
sind allerdings vielfältig:
Von einer "Entschlackung" der vielen Normen und OIB Richtlinien, über
modulares Planen und Bauen bis hin zu einer Anhebung und
Valorisierung der Wohnbauförderung reichten die Lösungsansätze.
Dr. Wolfgang Amann, Geschäftsführer des IIBW-Institut für Immobilien,
Bauen und Wohnen zur Rolle der Wohnbauförderung in Österreich:
"Wohnbauförderung ist ein sehr wesentlicher Aspekt der
Wohnbaufinanzierung in Österreich. Wir haben 2013 ein hohes Volumen
an gefördertem Wohnbau. Insbesondere im großvolumigen Wohnbau hat es
einen richtiggehenden Boom gegeben. Allerdings spielt im Bereich des
Einfamilienhauses die Wohnbauförderung eine untergeordnete Rolle".
Die Rolle der Politik in der Wohnbaufinanzierung.
Die Wohnbau-Landesräte Dr. Manfred Haimbuchner (Land Oberösterreich)
und Landesrat Hans Mayr (Land Salzburg) diskutierten mit der
Bautensprecherin der Grünen Abg.z.NR Dr. Gabriela Moser über den
Dauerbrenner Wohnbaufinanzierung.
Dazu der oberösterreichische Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner: "Es
hat in Oberösterreich in den vergangenen Jahren umfassende Reformen
gegeben, im Eigenheimbereich, im mehrgeschossigen Wohnbau bis hin zur
Sanierungsförderung. Für mich ist ganz wesentlich, dass wir wieder zu
den Darlehen zurückkehren und dass wir in erster Linie im
mehrgeschossigen Wohnbau auch Direktdarlehen des Landes
Oberösterreich zur Verfügung stellen."
Der Salzburger Weg gestaltet sich folgendermaßen "Wir werden
zukünftig in Salzburg ein reines Zuschusssystem haben, sowohl im
Mietwohnungsbereich wie auch im Eigenheimbereich und wir werden im
Jahr rund 140 Millionen Euro in den geförderten Wohnbau investieren",
so der Salzburger Landesrat Hans Mayr, Ressorts Verkehr,
Infrastruktur, Wohnbau.
Die Bautensprecherin der Grünen, Abgeordnete zum Nationalrat Dr.
Gabriela Moser wünscht sich als Reaktion auf die Preissteigerung bei
Mieten mehr Wohnungsbau und möchte dabei insbesondere auf bereits
Vorhandenes setzen. "Verdichtung, Dachbodenausbau, Aufstockung wird
sicherlich die Bauvorhabenslinie sein, die wir in einer Großstadt
verfolgen werden".
Erfolgreicher Verkauf und Kundenbindung im Zeitalter neuer Medien.
Auch der Blickwinkel der Banken kam nicht zu kurz: Intensiv
diskutiert wurde die Frage, wieviel "Online" die private
Wohnbaufinanzierung in Banken braucht. "Der Bankkunde geht nicht mehr
auf die Bankenhomepage, es sei denn er hat den Login Link für das
Onlinebanking vergessen", so Jens Fehlhauer, Geschäftsführer,
GENOPACE GmbH. Deshalb empfiehlt er österreichischen Banken sich nach
dem Vorbild Ihrer deutschen Mitstreiter auf Kreditvergleichsportalen
listen zu lassen, um so den Weg zu Neukunden zu finden.
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