Gold vs. Sparbuch vs. Goldsparplan - was hält Wort und Wert?

Wien (OTS) - Das Sparbuch bringt nicht einmal die Inflation, Goldsparpläne sind in Verruf geraten und Gold schwankt im Kurs stärker denn je zuvor. Da stellen sich viele die Frage - ist Gold noch sicher und was ist überhaupt noch sicher?

Die schlechte Nachricht: die Finanzkrise ist nicht vorbei und die damit einhergehenden Probleme nicht beseitigt. Die staatlichen Gegenmaßnahmen führten nur zu künstlichen Börsenerfolgen, aber keinerlei nachhaltigen Effekten in der Realwirtschaft. Wenn Staaten mit neu geschaffenem Geld Löcher stopfen, sind die Ersparnisse jedes Einzelnen in Gefahr. Die enorme Ausweitung der Geldmenge wird eine Inflation nach sich ziehen, wie sie bereits unsere Großeltern in der Geschichte erlebt haben, und dadurch die Kaufkraft des hart Ersparten schrumpfen lassen. Das Sparbuch ist für jeden Sparer nach Abzug der Inflation und der Kapitalertragssteuer mit durchschnittlichen Zinsen von 0,125 Prozent (Quelle: aktuelle AK Studie) ein Minusgeschäft.

Wie kann man sich mit Gold richtig absichern? Tipps vom Experten:
Die gute Nachricht: Gold notiert gerade 300 Prozent über dem Jahr 2004 und 900 Prozent über dem Jahr 1970 und ist somit dauerhaft und stetig gestiegen. Gold ist seit Jahrtausenden die Garantie und Schutz vor dem Verlust der Kaufkraft der Währung. Bisher hat keine Währung länger als 70 Jahre überdauert und hat meist mit der Vernichtung der Privatvermögen geendet. Mit der Entscheidung zur Vermögenssicherung mit Gold, ist man in prominenter Gesellschaft: Trotz aller Unkenrufe sichern sich auch die Zentralbanken seit 2008 stark mit Gold ab. Sie kauften im großen Stil und steigerten die Mengen allein im letzten Quartal um 25 Prozent (Quelle: World Gold Council). Und wenn die Staaten sich damit absichern, sollten auch Bürger dies in Betracht ziehen.

Auf was der Privatanleger achten sollte, fasst Experte Mag. Walter Hell-Höflinger von Gold&Co. nachfolgend zusammen:

1)Gold ist eine langfristige Investition und sollte nur Kapital betreffen, dass einfach zu entbehren ist. Bei Investitionen in Gold sollte man nicht mit kurzfristigen Gewinnen rechnen, sondern es als langfristige Sicherheit sehen, selbst in einer Krisenzeit niemals mittellos zu sein.

2)Goldinvestition bedeutet Gold physisch zu besitzen, unabhängig von Dritten (Bank, Lagerung), und es somit jederzeit zur Verfügung haben. Goldsparpläne und andere Formen des "Papiergolds" sind im Krisenfall genauso wie die Währung nur bunt bedrucktes Papier.

3)Beim Kauf von Gold gilt es nur Markenbarren von Good Delivery Herstellern zu kaufen (in Österreich: Münze Österreich oder Argor Heraeus - Info siehe: www.lbma.org.uk). Nur bei diesen erhält man im Falle des Verkaufs gute Konditionen (niedrigster Verkaufsverlust). Andere Hersteller werden oft gar nicht oder nur mit hohen Abschlägen zurückgekauft.

4)Für die optimale Stückelung gilt, abhängig von der Investitionssumme, sich vom Experten beraten zu lassen. Kleinste Einheiten sind aufgrund der Produktionskosten bei kleinen Barren sehr teuer. Ein sinnvolles Preis-Leistungsverhältnis erhält man bereits ab 50g-Barren. Für kleinere Einheiten sind Anlagemünzen, z.B. 1-fach Dukaten, preismäßig die bessere Wahl.

Beratung zur richtigen Anlage in Edelmetalle für jede Investitionssumme, erhalten Kunden bei Gold & Co. kostenlos.

Mehr Informationen zum Thema unter:
http://www.goldundco.at/leistungen/gold-kaufen.html

Rückfragen & Kontakt:

Gold&Co.
Mag. Walter Hell-Höflinger
+43 (0) 664 3210 752
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