Großer Erfolg der Auftaktveranstaltung "Alliance for integration@work"

Trenkwalder will gemeinsam mit Partnern 10.000 Arbeitslose in Europa qualifizieren und vermitteln.

Wien (OTS) - Bei der Auftaktveranstaltung der Trenkwalder Initiative "Alliance for integration@work" haben heute im Haus der Europäischen Union in Wien Politiker sowie Expertinnen und Experten Maßnahmen diskutiert, wie schwer vermittelbare Arbeitskräfte besser qualifiziert und in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können. Die "Alliance for integration@work" will einerseits gute Ideen, die es schon gibt, besser bekannt machen, andererseits mit ihren Partner/innen neue Ideen entwickeln und effizient umsetzen.

Karoly Pataki, CEO von Trenkwalder International, stellte die Ziele der Initiative kurz vor und will selbst im Rahmen dieser Initiative 10.000 Arbeitskräfte in den 17 europäischen Ländern, in denen Trenkwalder vertreten ist, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. "Wir nehmen unsere Verantwortung für diese Gruppen sehr ernst" so Karoly Pataki bei seinem Eröffnungsstatement.

BM Hundstorfer wies darauf hin, dass Österreich intensive Anstrengungen unternommen und viel erreicht hat, aber dass es noch viel zu tun gibt. "Wir müssen auf die sich ständig ändernde wirtschaftliche Situation mit flexiblen Lösungen antworten", so BM Hundstorfer.

In Vertretung von BM Sebastian Kurz, der beim EU-Rat in Brüssel unabkömmlich war, hat Sektionschef Stefan Steiner auf die besonderen Bedürfnisse von Zuwanderern bzw. deren Kindern hingewiesen."Gute Bildungspolitk ist die beste Arbeits- und Sozialpolitik" so Stefan Steiner.

"Österreich mit der geringsten Arbeitslosenrate in Europa ist ein exzellentes Beispiel, um eine derartige Initiative zu beginnen.", sagte EU-Kommissar Laszlo Andor. "Labour Mobility is the big challenge in Europe", so Laszlo Andor.

Die von Trenkwalder International ins Leben gerufene Alliance integration@work verfolgt zwei Hauptziele: Einerseits durch das Aufzeigen von guten Beispielen weiteren Betrieben Mut zu machen, auch schwer vermittelbaren Arbeitskräften eine Chance zu geben. Andererseits will die Initiative als Informations-Drehscheibe fungieren, die bei beteiligten Unternehmen den tatsächlichen Bedarf an geforderten Qualifikationen erhebt und selbst (in der Trenkwalder Akademie) sowie gemeinsam mit Betrieben und/oder Organisationen, die jetzt schon Qualifizierungsmaßnahmen setzen, von (vor allem längerer) Arbeitslosigkeit betroffene Personen schulen bzw. umschulen und sie direkt oder über Zeitarbeit in den ersten Arbeitsmarkt integrieren. Schon vor der Auftaktveranstaltung konnten die Vienna Insurance Group, die ÖBB und der Senat der Wirtschaft als Partner gewonnen werden.

BM a.D. Maria Rauch-Kallat, Gründerin und Geschäftsführerin der mrk diversity management gmbh, definierte im zweiten Panel die Probleme der verschiedenen Gruppen von ArbeitnehmerInnen, um die sich die Initiative besonders annehmen möchte: unqualifizierte oder gering qualifizierte Arbeitskräfte, Menschen mit Behinderungen und/oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Arbeitssuchende nach längerer Berufsunterbrechung aus gesundheitlichen oder familiären Gründen, Menschen mit Migrationshintergrund, u.a. m.

AMS Geschäftsführer Johannes Kopf berichtete über bisherige öffentliche, Judit Havasi, stv. Generaldirektorin der Wiener Städtischen Versicherung und Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter für Sozialpolitik in der WKÖ, über erfolgreiche private Maßnahmen in diesem Bereich, und wollten damit weiteren Betrieben Mut machen und sie für die Allianz gewinnen.

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