ORF III am Wochenende: Hugo Portischs "Hört die Signale" und "Hollywood in Vienna 2014"

Außerdem: Lehár-Operette "Paganini", "Spaß mit Musik" mit Heinz Holecek und Oskar Czerwenka und Puccinis "Gianni Schicchi"

Wien (OTS) - Weiter geht es auf ORF III Kultur und Information mit dem "zeit.geschichte"-Schwerpunkt zur Sowjetunion anlässlich 25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs am Samstag, dem 27. September. In der dritten Folge von "Hört die Signale" rollt Hugo Portisch um 20.15 Uhr eine besonders brutale Periode des sowjetischen Kommunismus auf:
"Stalin - Der Sozialismus, der keiner war". Zwei Folgen von "Geheimakte Krieg" arbeiten danach die faszinierende Rolle der Geheimdienste in der jüngeren Geschichte Europas auf: "Stalins Spione" geht um 21.45 Uhr Stalins NKWD auf die Spur und "Im Inneren des KGB" beleuchtet den Kalten Krieg um 22.40 Uhr aus dem Blickpunkt der Spionage.

Am Sonntag, dem 28. September, führt um 18.00 Uhr Christoph Wagner-Trenkwitz mit Franz Lehárs erfolgreichem Singspiel "Paganini" in die Welt der Operette. "Spaß mit Musik" haben dann um 19.50 Uhr Heinz Holecek und Oskar Czerwenka, wenn sie Meister der klassischen Musik imitieren. Die diesjährige große "Gala der Filmmusik" im Wiener Konzerthaus steht ganz im Zeichen der Komödie - ORF III zeigt "Hollywood in Vienna 2014", den großen Event der Filmmusik, bei dem dieses Jahr Filmmusik-Spezialist Randy Newman geehrt wurde, um 20.15 Uhr. Danach folgt um 21.45 Uhr mit Giacomo Puccinis komischer Oper "Gianni Schicchi" in einer Inszenierung der Wiener Staatsoper aus dem Jahr 2000.

Die Sendungen im Detail:

Samstag, 27. September:

"zeit.geschichte": Folge 3/4 "Hört die Signale: Stalin - Der Sozialismus, der keiner war" (20.15 Uhr)

Anlässlich des Falls des Eisernen Vorhangs vor 25 Jahren präsentiert Hugo Portisch die komplett neu überarbeitete Geschichtsserie "Hört die Signale - Russlands Weg vom Zaren bis Putin". Um den Sozialismus in Russland weiter aufzubauen, setzt Josef Stalin auf äußerst brutale Mittel - Zwangskollektivierung, Industrialisierung und Terror sind die Basis für die gewaltigen Aufbauleistungen der Sowjetunion. Stalins wirtschaftliche Erfolge rufen auch im von Krisen gebeutelten Westeuropa kommunistische Sehnsüchte hervor. Aber auch die Nationalsozialisten und die Faschisten rufen nach einer neuen Ordnung. Dem Wirken dieser Kräfte fallen sukzessive die europäischen Demokratien zum Opfer.

"zeit.geschichte": "Stalins Spione" (21.45 Uhr) und "Im Inneren des KGB" (22.40 Uhr)

ORF III zeigt im Anschluss zwei Folgen der Reihe "Geheimakte Krieg", die sich dem System der Geheimpolizei, das das Machtkonstrukt der Sowjetunion maßgeblich trug, widmen. Die umfassende Serie rollt die jüngere Geschichte Europas aus dem Blickwinkel von Geheimdiensten, Verschwörungen und Spionagesystemen auf. In "Stalins Spione" geht es um den NKWD, jene Geheimpolizei, die Stalins Macht stützte, in dem sie in seinem Auftrag Feinde ausspionierte und Kameraden und Alliierte bespitzelte. "Im Inneren des KGB" behandelt die Verbindungen westlicher Geheimdienste und des KGB. Mit Experteninterviews und brisantem Archivmaterial wird hier eine Geschichte des Kalten Krieges präsentiert, die zu großen Teilen zwischen westlichen Geheimdiensten und dem KGB ausgetragen wurde.

Sonntag, 28. September:

"Operette sich wer kann: Paganini" (18.00 Uhr)

Diesmal präsentiert Christoph Wagner-Trenkwitz in der neuen ORF-III-Sonntagsleiste "Operette sich wer kann" Franz Lehárs erfolgreiches Singspiel über den legendären Violinisten und Frauenhelden Niccolò Paganini, der Anfang des 19. Jahrhunderts Station im Dorf Capannari bei Lucca macht. Die Operette "Paganini" gehört zu den erfolgreichsten Werken Franz Lehárs. 1973 adaptierte Regisseur Eugen York das Werk nach eigenem Drehbuch für das Fernsehen. In der Fernsehinszenierung werden Lehárs unsterbliche Melodien von Stars wie Teresa Stratas als Fürstin Elisa und Antonio Theba als Paganini zum Leben erweckt. In weiteren Rollen glänzen unter anderem Peter Kraus, Dagmar Koller und Johannes Heesters.

"Erlebnis Bühne: Spaß mit Musik" (19.50 Uhr)

Als Einstimmung auf die große Gala der Filmmusik "Hollywood in Vienna", die dieses Jahr ganz im Zeichen der Komödie steht: Heinz Holecek war nicht nur ein wunderbarer Sänger, Urwiener und ein großer Tierfreund, sondern auch ein großartiger Parodist. In dieser Aufnahme aus dem Jahr 1968 imitiert er gemeinsam mit Publikumsliebling Oskar Czerwenka große Persönlichkeiten der klassischen Musik: Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Johannes Brahms, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Johann Strauß.

"Erlebnis Bühne: Hollywood in Vienna 2014: Die Gala der Filmmusik" (20.15 Uhr)

Comedy tonight! Die große Gala der Filmmusik im Wiener Konzerthaus am 25. September stand heuer ganz im Zeichen der Komödie. Von den Muppets und dem Rosaroten Panther über Monty Python bis zu den Simpsons und Sister Act reicht das breite musikalische Spektrum. Filmmusik-Spezialist Randy Newman wird mit dem "Max Steiner Film Music Achievement Award" geehrt - erstmals steht er auch zusammen mit seinem Cousin, dem Dirigenten David Newman, auf der Bühne, um gemeinsam einige seiner größten Hits zu interpretieren. Zu hören sind Adrian Eröd, Cassandra Steen, David Whitley, die Neuen Wiener Stimmen und das ORF-Radio-Symphonieorchester Wien. Durch den Abend führt Barbara Rett.

"Erlebnis Bühne: Gianni Schicchi" (22.20 Uhr)

Giacomo Puccinis komische Oper war die erste Premiere der Wiener Staatsoper in der Saison 2000/2001. In dieser Inszenierung von Marco Arturo Marelli ist in der der Titelrolle Bariton Leo Nucci zu sehen, die Rolle seiner Tochter Lauretta gibt die Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager. Es dirigiert Michael Boder. Weiters wirken mit:
Mihaela Ungureanu, Juan Diego Flórez, Herwig Pecoraro, Ingrid Kaiserfeld und Walter Fink.

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