- 23.09.2014, 10:41:08
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Ttl.: Eva Langheiter erhielt Goldene Wiener Auszeichnung
Kulturstadtrat Mailath-Pokorny überreichte der langjährigen Leiterin des Theaters Drachengasse im Rahmen eines Abschiedsfestes das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien
Utl.: Kulturstadtrat Mailath-Pokorny überreichte der langjährigen
Leiterin des Theaters Drachengasse im Rahmen eines
Abschiedsfestes das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien =
Wien (OTS) - Nach der Uraufführung von "Die Kümmerinnen in:
Leuchtkraftformel" verabschiedete sich Eva Langheiter gestern,
Montag, nach 26 erfolgreichen Jahren als Leiterin des Theaters
Drachengasse in den Ruhestand. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny
nahm dies zum Anlass und würdigte Eva Langheiter im Rahmen eines
Abschiedsfestes mit dem "Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien".
Gleichzeitig wurde auch die neue Leiterin Katrin Schurich willkommen
geheißen. Zahlreiche FreundInnen und WeggefährtInnen fanden sich in
der Drachengasse ein, um mit der vorangegangenen und der neuen
Leitung zu feiern.
"Die lange Kontinuität, Konsequenz und Loyalität, mit der Eva
Langheiter das Haus über Jahrzehnte geprägt hat, formten ein Haus mit
klarem Profil und hoher künstlerischer Qualität. Unter ihrer Leitung
wurde alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens aus einer
emanzipatorischen Grundhaltung heraus betrachtet", betont Mailath.
Zwt.: Biographie Eva Langheiter
Eva Langheiter, geboren 1953, wuchs in Baden bei Wien auf. Sie
absolvierte eine Ausbildung zur Dolmetscherin für Französisch mit
Studienaufenthalten in Paris. Ab 1977 studierte Langheiter Ethnologie
und Theaterwissenschaft - das Studium führte sie u. a. nach
Afghanistan. Ab 1981 war Langheiter ehrenamtlich und als freie
Mitarbeiterin für das Theater Drachengasse tätig, seit 1988 leitet
sie das Theater gemeinsam mit Johanna Franz.
Das Theater Drachengasse gehört seit seiner Gründung zu den
herausragenden Kleinbühnen in Wien. Das Haus zeigt nahezu
ausschließlich Erst- und Uraufführungen und legt einen Schwerpunkt
auf die Nachwuchsförderung, wobei es seit jeher den Grundsatz
verfolgt: "Theatermacherinnen zu fördern, ohne dabei Theatermacher
auszuschließen." Gefördert werden junge AutorInnen u. a. durch die
Abhaltung eines jährlichen Nachwuchswettbewerbs oder die Vergabe von
Stipendien für Theaterworkshops. Das selbsterklärte Ziel des Theaters
besteht darin, "gesellschaftliche Strömungen mit den Mitteln des
Theaters kritisch zu reflektieren."
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