• 20.09.2014, 12:13:34
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Diözese Innsbruck feiert buntes Fest zum 50-Jahr-Jubiläum

Festmesse eröffnete Großveranstaltung in Innsbrucker Innenstadt - Bischof Scheuer: Glaube ist zuerst eine frohe und freimachende Botschaft

Utl.: Festmesse eröffnete Großveranstaltung in Innsbrucker
Innenstadt - Bischof Scheuer: Glaube ist zuerst eine frohe und
freimachende
Botschaft =

Innsbruck, 20.09.14 (KAP) Mit einem großen Diözesanfest in der
Innsbrucker Innenstadt feiert die Diözese Innsbruck am Samstag ihr
50-jähriges Bestehen. Zum Auftakt versammelten sich Tausende
Gläubige am Vormittag mit Diözesanbischof Manfred Scheuer zu einem
Freiluft-Gottesdienst auf dem Platz vor dem Landestheater. Unter dem
Festmotto "Halleluja!" standen Interessierten im Anschluss bis zum
Abend an mehreren Orten mehr als 85 Programmpunkte, darunter
Konzerte, Vorträge, Kirchenführungen, Ausstellungen und
Familienangebote kostenlos offen. Mehr als 125 Gruppen und
Organisationen waren in der Vorbereitung des Diözesanfests beteiligt.

Das vielfältige Jubiläumsfest solle Ausdruck dafür sein, dass "der
Glaube zuerst einmal eine frohe und freimachende Botschaft ist",
sagte der Diözesanbischof in seiner Predigt bei der Festmesse.
Scheuer dankte all jenen, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten
das Miteinander in Tirol und der Diözese "mit Herzblut" mitgestaltet
haben. Gleichzeitig solle man einem solchen "Tag der Freude und des
Dankes" nicht scheuen, auf Probleme und Baustellen hinzuschauen, so
der Bischof: "Wir brauchen die Geschichte nicht zu verdrängen. Bei
einem 'Fest' darf das Ganze des Lebens zur Sprache kommen: Tod,
Heil, Leid, Glück, Versagen, Verbindlichkeit, Gemeinschaft,
Hoffnung, Liebe."

Der aktuelle Zustand von Kirche und Gesellschaft sei "alles andere
als vollkommen", sagte Scheuer. Der Bischof verwies dazu unter
anderem auf die weltweit tobende Konflikte und Kriege, die Not von
Flüchtlingen, aber auch auf Probleme in Bildung und Pflege oder das
Phänomen des Klimawandels. "Viele Menschen finden keinen Sinn in
ihrem Leben, Vereinsamung und Depression quälen, der steigende Druck
lähmt Einzelpersonen und Betriebe", so der Bischof. Nicht wenige
Menschen lebten zudem, "als ob es Gott nicht gäbe, in einem
Alltagspragmatismus, der mehr oder weniger ohne Werte und auch ohne
Religion auskommt".

Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) gut/

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