• 18.09.2014, 11:04:35
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ORF-Reihe "Was ich glaube" bittet Prominente vor die Kamera

"Die Wiederkehr der Tugend" - ab 21. September in ORF 2

Utl.: "Die Wiederkehr der Tugend" - ab 21. September in ORF 2 =

Wien (OTS) - Glaube, Liebe, Hoffnung. Gerechtigkeit, Tapferkeit,
Mäßigung und Klugheit. Im Rahmen der Serie "Die Wiederkehr der
Tugend" machen sich Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und
Philosophie - u. a. Song-Contest-Gewinnerin Conchita Wurst,
Schauspielerin Maria Hofstätter und Hirnforscher Manfred Spitzer - in
der in HD produzierten ORF-Reihe "Was ich glaube" ab Samstag, dem 21.
September 2014, jeweils um 16.55 Uhr in ORF 2 Gedanken über die
Aktualität der alten Tugenden:

Die Frage nach dem "rechten", "gelingenden" und "glücklichen" Leben
zählt zu den Urfragen der klassischen Philosophie. Das, was den
Einzelnen glücklich macht, sein Leben als gelungen auszeichnet, ist
individuell sehr verschieden. Im Gegensatz dazu steht jenes Glück,
das allen Menschen offensteht. Jenes Glück, das Aristoteles als
Glück, das man durch ethisches Handeln erreichen und durch Lernen und
Üben vervollkommnen kann. Es ist jene Form des Glücks, das "vom
Menschen machbar", das von äußeren Umständen unabhängig ist. Das Wort
"Tugend" kommt etymologisch von "taugen". Die große abendländische
Tradition sieht in der Tugend jene Fähigkeit und Tauglichkeit des
Menschen, die ein umfassendes Glücken des persönlichen und sozialen
Lebens ermöglicht. Auch wenn der Begriff ein wenig verstaubt klingt -
seine Aktualität hat er lang nicht verloren. Mehr denn je - so
scheint es - steht unsere Gesellschaft vor der Herausforderung, das
individuell Gute mit dem sozial Gerechten in Einklang zu bringen.

Tugenden - verstanden als Haltungen - werden durch Erziehung und
Gewöhnung erworben und müssen durch Erfahrung und Überlegung stets
neu justiert werden. Um solche Überlegungen und "Neujustierungen"
soll es in "Was ich glaube" gehen. Die Sendereihe lässt
Schriftsteller, Philosophen, Theologen, Naturwissenschafter, Denker,
interessierte Zeitgenossen beiderlei Geschlechts zu Wort kommen und
schickt sie - mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen,
sozialen und ökologischen Herausforderungen - auf die Suche und
Interpretation nach den vier klassischen Grundtugenden - Klugheit,
Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung - und den drei sogenannten
göttlichen Tugenden - Glaube, Liebe, Hoffnung.

Die Reihe startet am Sonntag, dem 21. September, um 16.55 Uhr in ORF
2 mit dem Philosophen und Theologen Clemens Sedmak mit einer
Einführung in das Thema. An den folgenden Sonntagen kommen - mit
Ausnahme von Samstag, dem 1. November, - jeweils um 16.55 Uhr in ORF
2 folgende Persönlichkeiten zu Wort:

Sonntag, 28. September: Maria Hofstätter (Schauspielerin), "Wie ist
das mit dem Glauben?"
Sonntag, 5. Oktober: Julya Rabinowich (Schriftstellerin), "Wie ist
das mit der Liebe?"
Sonntag, 12. Oktober: Herbert Pietschmann (Physiker), "Wie ist das
mit der Hoffnung?"
Sonntag, 19. Oktober: Conchita Wurst (Künstlerin), "Wie ist das mit
der Tapferkeit?"
Samstag, 1. November: Robert Pfaller (Philosoph), "Wie ist das mit
der Mäßigung?"
Sonntag, 9. November: Robert Kleindienst (Schriftsteller), "Wie ist
das mit der Gerechtigkeit?"
Sonntag, 16. November: Manfred Spitzer (Hirnforscher), "Wie ist das
mit der Klugheit?"

Die Sendungen sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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