• 18.09.2014, 09:49:11
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PFOTENHILFE informiert: Wandern mit dem besten Freund des Menschen

So wird der nächste Wanderausflug für Hund und Halter zum Vergnügen

Utl.: So wird der nächste Wanderausflug für Hund und Halter zum
Vergnügen =

Wien/Lochen (OTS) - Mit Herbstbeginn startet auch heuer wieder die
Wander-Hochsaison. Spaziergänge und Bergtouren an der frischen Luft
erfreuen uns Menschen und tun uns abseits vom stressigen Alltag gut.
Solche Ausflüge sind aber auch eine schöne Gelegenheit, Zeit mit dem
Hund zu verbringen und diesem gleichzeitig genügend Auslauf zu
ermöglichen. Hunde lieben es, sich in der freien Natur auszutoben und
abends zufrieden in ihr Hundekörbchen zu sinken. Es sollten beim
Wandern mit Hund jedoch einige wichtige Aspekte bedacht werden.

Sollte der Jagdtrieb Ihres Vierbeiner stark ausgeprägt sein, müssen
Sie besonders aufpassen. Da es für den Hund gefährlich und für das
Herrchen aufregend werden kann, wenn das Tier mehrere Stunden lang
nicht mehr auftaucht. "Es sollten zumindest gewisse Grundkommandos
beherrscht werden, damit einer entspannten Wanderung nichts im Wege
steht." erklärt Sascha Sautner, Sprecher der PFOTENHILFE. Wenn
beispielsweise Wanderer entgegenkommen, ist es hilfreich, wenn der
Hund brav an Ihrer Seite bleibt, also bei Fuß gehen kann, um ihn
nicht jedes Mal an die Leine nehmen zu müssen.

Viele Wanderwege führen über Kuhweiden und die tragischen Unfälle,
die letzten Sommer durch die Medien gingen, geben der PFOTENHILFE
einmal mehr Anlass, Hundehalter um besondere Achtsamkeit zu bitten.
Jetzt wo der Almabtrieb bevor steht und eine Begegnung von Hunden und
Kühen nicht immer friedlich verläuft, sollten Sie sich bereits im
Vorfeld, zu Ihrer eigenen Sicherheit, nach Alternativrouten umsehen.
Wenn sich die Überquerung der Weide nicht vermeiden lässt, sollten
Sie Ihren Vierbeiner auf jeden Fall anleinen. "Bitte halten Sie in so
einem Moment ihre Augen offen und beobachten Sie die Tiere in Ihrer
Umgebung gut. Für den Fall, dass Kühe sich von Ihrem Vierbeiner
bedroht fühlen und beginnen auf Sie zuzulaufen, raten wir Ihnen die
Leine loszulassen. Dann muss man den Hund im schlimmsten Fall zwar
suchen, bringt aber sein eigenes Leben nicht in Gefahr", empfiehlt
Sautner.

"Vergessen Sie nicht, regelmäßig Pausen einzulegen. Da ihr Liebling
durch das viele Hin- und Herlaufen, zwischendurch vor allem reichlich
Wasser braucht." fügt der Tierschützer hinzu. Normalerweise halten
Hunde von morgens bis abends locker ohne Futter durch. Würde der
Vierbeiner während der Wanderung zu viel Fressen, wäre die
anschließende Bewegung ziemlich belastend für den Magen. Gegen kleine
Snacks und Belohnungen ist jedoch nichts einzuwenden.

In Tierfachgeschäften findet man heutzutage sogar schon praktische
Rucksäcke für Hunde. Wenn der Vierbeiner langsam an leichte Last
gewöhnt wurde, kann er Trinkflasche, Leckerlis und andere leichte
Gegenstände ganz einfach selbst tragen. Hunde lieben es nämlich
Aufgaben für ihre Bezugsperson zu erfüllen. Voraussetzung ist aber,
dass der Hund gesund ist und keine Rückenprobleme hat.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PFH

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