• 17.09.2014, 10:59:04
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Schultes: Wer Milch verschenkt, um Kunden zu locken, ist nicht nachhaltig

Österreichische Frischmilch darf kein Schleuderprodukt im Handel sein

Utl.: Österreichische Frischmilch darf kein Schleuderprodukt im
Handel sein =

Wien (OTS) - "Noch am Wochenende hat ein großer Lebensmittelkonzern
in Österreich die Nachhaltigkeit gepredigt und heute verschenkt eines
seiner Unternehmen Milch, nur um Kunden ins Geschäft zu locken. So
ein Verhalten ist alles andere als nachhaltig. Milch mit dem
AMA-Gütesiegel ist viel zu wertvoll, um verschleudert zu werden. Wir
verlangen einen sofortigen Stopp dieses unverantwortlichen und
schädlichen Umgangs mit einem unserer qualitätsvollsten Lebensmittel.
Wir liefern dem Handel unsere besten Produkte und wollen dafür eine
angemessene Gegenleistung. Wir wehren uns aber, wenn wir zusehen
müssen, wie höchste Qualität zum Lockartikel degradiert wird",
verlangt der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Hermann
Schultes, ein sofortiges Aussetzen dieser Aktion.

Anspruch und Wirklichkeit: Widerspruch

"In einer Zeit, in der sich der Lebensmittelhändler nach eigenen
Worten 'vom Flächenverwalter zum Mitgestalter von Werten und Träger
einer geteilten Verantwortung' entwickelt, muss das insbesondere bei
der Milch mit Respekt vor diesem edlen Produkt verbunden sein. Gerade
jetzt, wo Putin den europäischen Lebensmittelmarkt für seine
Aggressionspläne instrumentalisieren will, erwarten wir vom
österreichischen Lebensmittelhandel, dass er in seiner Preispolitik
Ruhe wie auch Besonnenheit zeigt und Regionalität, Herkunft und das
AMA-Gütesiegel nicht in respektlosen Aktionen entwertet", betont
Schultes abschließend.
(Schluss)

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