Blecha: Volle Unterstützung für die Forderungen des ÖGB!

Steuerentlastung muss rasch kommen - Pensionistenverband erhöht Druck mit eigener großer Unterschriften-Aktion für "Mehr Geld im Börsel"

Wien (OTS/PVOE) - "Volle Unterstützung für die Forderungen der Gewerkschaft! Eine rasche Steuerentlastung ist das Gebot der Stunde! Sie ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sie ist auch essentiell für Wirtschaft und Arbeitsmarkt!", betont Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbands Österreichs zu dem heute präsentierten Steuer-Reform-Konzept des ÖGB. "Gemeinsam mit unseren Mitstreitern aus der Gewerkschaft fordern und kämpfen wir seit vielen Monaten für eine rasche Entlastung von Einkommen und Pensionen! Und um den Druck noch weiter zu erhöhen, hat der Pensionistenverband Österreichs - flankierend zur Kampagne des ÖGB - eine eigene große Unterschriften-Aktion gestartet! Unter dem Titel 'Mehr Geld im Börsel' fordern wir eine rasche Steuerentlastung, von der auch Pensionistinnen und Pensionisten profitieren müssen", so der Präsident der größten und mitgliederstärksten Seniorenorganisation Österreichs. ****

"Derzeit fresen die Steuern einen Großteil der Pensionsanpassung auf! 2015 wird den Pensionisten zwar die Teuerung uneingeschränkt abgegolten - aber Netto bleibt davon viel zu wenig übrig! Wir wollen aber, dass die Pensionsanpassung den Pensionisten zu Gute kommt -nicht dem Finanzamt", stellt Blecha klar.

Das Forderungsprogramm des PVÖ:

+ Senkung des Einstiegssteuersatzes von 36,5 Prozent auf 20 Prozent und Abflachung der Steuerstufen!
+ Den Beginn der Steuerprogression für Pensionisten erst ab 1.300 Euro ansetzen!
+ Negativsteuer: Erwerbstätige, die keine Lohnsteuer zahlen, erhalten eine Gutschrift auf die von ihnen geleisteten Sozialversicherungsbeiträge ("Negativsteuer"). Pensionisten, die auch von den kleinsten Beträgen Krankenversicherungsbeiträge zahlen, sind von dieser Regelung ausgeschlossen. Dieses Unrecht muss beseitigt werden!
+ Aufhebung der Einschleifregelung beim erhöhten Pensionistenabsetzbetrag (was die Wiederherstellung der alten Rechtslage beim Alleinverdienerabsetzbetrag bedeutet)!
+ Pensionistenabsetzbetrag: keine steuerliche Diskriminierung der Pensionisten, d. h. der Pensionistenabsetzbetrag muss dem Arbeitnehmerabsetzbetrag gleichgestellt sein. Wichtig dabei: der Wegfall der geltenden Einschleifregelung!
+ Anhebung und Valorisierung der pauschalierten Freibeträge (außergewöhnliche Belastungen) wegen Behinderung bzw. Krankheitendiätverpflegung!
+ Anerkennung der Pflegekosten als außergewöhnliche Belastungen durch Wegfall des Selbstbehaltes!
+ Dass der Finanzminister endlich in der Angelegenheit nachträgliche Besteuerung deutscher Renten bei österreichischen Pensionisten aktiv wird!
+ Volle Einbindung der Pensionistenvertreter in die Verhandlungen zur Steuerreform

"All dies fordern wir! Und wir werden sicher nicht lockerlassen!", so Blecha, der abschließend unmissverständlich klarstellt: "Die Allianz für eine Steuerreform wird immer breiter, der Druck immer stärker! Fest steht: Eine Steuerreform muss kommen! Und sie muss bereits 2015 spürbare Entlastungen - auch für Pensionistinnen und Pensionisten -bringen!"(Schluss)

Info:
Die Unterschriften-Aktion "Mehr Geld im Börsel" kann in allen Ortsgruppen und Landessekretariaten des Pensionistenverbandes Österreichs sowie online unter www.pvoe.at unterschrieben werden.

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband
Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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