- 16.09.2014, 16:01:32
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Blecha: Volle Unterstützung für die Forderungen des ÖGB!
Steuerentlastung muss rasch kommen - Pensionistenverband erhöht Druck mit eigener großer Unterschriften-Aktion für "Mehr Geld im Börsel"
Utl.: Steuerentlastung muss rasch kommen - Pensionistenverband
erhöht Druck mit eigener großer Unterschriften-Aktion für
"Mehr Geld im Börsel" =
Wien (OTS/PVOE) - "Volle Unterstützung für die Forderungen der
Gewerkschaft! Eine rasche Steuerentlastung ist das Gebot der Stunde!
Sie ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sie ist auch
essentiell für Wirtschaft und Arbeitsmarkt!", betont Karl Blecha,
Präsident des Pensionistenverbands Österreichs zu dem heute
präsentierten Steuer-Reform-Konzept des ÖGB. "Gemeinsam mit unseren
Mitstreitern aus der Gewerkschaft fordern und kämpfen wir seit vielen
Monaten für eine rasche Entlastung von Einkommen und Pensionen! Und
um den Druck noch weiter zu erhöhen, hat der Pensionistenverband
Österreichs - flankierend zur Kampagne des ÖGB - eine eigene große
Unterschriften-Aktion gestartet! Unter dem Titel 'Mehr Geld im
Börsel' fordern wir eine rasche Steuerentlastung, von der auch
Pensionistinnen und Pensionisten profitieren müssen", so der
Präsident der größten und mitgliederstärksten Seniorenorganisation
Österreichs. ****
"Derzeit fresen die Steuern einen Großteil der Pensionsanpassung auf!
2015 wird den Pensionisten zwar die Teuerung uneingeschränkt
abgegolten - aber Netto bleibt davon viel zu wenig übrig! Wir wollen
aber, dass die Pensionsanpassung den Pensionisten zu Gute kommt
-nicht dem Finanzamt", stellt Blecha klar.
Das Forderungsprogramm des PVÖ:
+ Senkung des Einstiegssteuersatzes von 36,5 Prozent auf 20 Prozent
und Abflachung der Steuerstufen!
+ Den Beginn der Steuerprogression für Pensionisten erst ab 1.300
Euro ansetzen!
+ Negativsteuer: Erwerbstätige, die keine Lohnsteuer zahlen, erhalten
eine Gutschrift auf die von ihnen geleisteten
Sozialversicherungsbeiträge ("Negativsteuer"). Pensionisten, die auch
von den kleinsten Beträgen Krankenversicherungsbeiträge zahlen, sind
von dieser Regelung ausgeschlossen. Dieses Unrecht muss beseitigt
werden!
+ Aufhebung der Einschleifregelung beim erhöhten
Pensionistenabsetzbetrag (was die Wiederherstellung der alten
Rechtslage beim Alleinverdienerabsetzbetrag bedeutet)!
+ Pensionistenabsetzbetrag: keine steuerliche Diskriminierung der
Pensionisten, d. h. der Pensionistenabsetzbetrag muss dem
Arbeitnehmerabsetzbetrag gleichgestellt sein. Wichtig dabei: der
Wegfall der geltenden Einschleifregelung!
+ Anhebung und Valorisierung der pauschalierten Freibeträge
(außergewöhnliche Belastungen) wegen Behinderung bzw.
Krankheitendiätverpflegung!
+ Anerkennung der Pflegekosten als außergewöhnliche Belastungen durch
Wegfall des Selbstbehaltes!
+ Dass der Finanzminister endlich in der Angelegenheit nachträgliche
Besteuerung deutscher Renten bei österreichischen Pensionisten aktiv
wird!
+ Volle Einbindung der Pensionistenvertreter in die Verhandlungen zur
Steuerreform
"All dies fordern wir! Und wir werden sicher nicht lockerlassen!", so
Blecha, der abschließend unmissverständlich klarstellt: "Die Allianz
für eine Steuerreform wird immer breiter, der Druck immer stärker!
Fest steht: Eine Steuerreform muss kommen! Und sie muss bereits 2015
spürbare Entlastungen - auch für Pensionistinnen und Pensionisten -
bringen!"(Schluss)
Info:
Die Unterschriften-Aktion "Mehr Geld im Börsel" kann in allen
Ortsgruppen und Landessekretariaten des Pensionistenverbandes
Österreichs sowie online unter www.pvoe.at unterschrieben werden.
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