• 16.09.2014, 12:30:31
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Programmpräsentation des Tanzquartier Wien

Wien (OTS) - Tanz und Performance verhandeln das Zeitgenössische neu.
Klassiker wie Merce Cunninghams BIPED finden eine Aktualisierung in
der Gegenwart, während fünf KünstlerInnen den Spuren des "Hasen mit
den Bernsteinaugen", seiner/n Geschichte(n) und Fragen, die diese
aufwerfen, durch Wien folgen - ästhetisch vielfältig und künstlerisch
stringent eröffnet das Programm des Tanzquartier Wien den Ausblick
auf die kommende Spielsaison.

Zum Auftakt kommt das Publikum am 26. und 27. September selbst "in
die Gänge". Ausgehend von Edmund de Waals Bestseller "Der Hase mit
den Bernsteinaugen: Das verborgene Erbe der Familie Ephrussi." und
seiner aktuellen Ausstellung im Theseustempel, bespielen fünf lokale
KünstlerInnen Spielorte des Buches und sorgen im "Opening
(Stadt)Parcours" für eine inhaltliche Verdichtung der
Familiengeschichte Ephrussi mit jener der künstlerischen
Propositionen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ausgangspunkt ist
der Theseustempel, der in Kooperation mit dem Kunsthistorischen
Museum bespielt wird.

"Man kann von einem Glücksfall sprechen, wenn Zeitgeschichte und
zeitgenössische Kunst sich in dieser Form miteinander verschränken,
hier lassen sich außergewöhnliche neue Bezüge entdecken", freut sich
Walter Heun, Intendant des Tanzquartier Wien.

"Der Theseustempel war seit seiner Entstehung ein Ort für
zeitgenössische Kunst und bietet als solcher für uns auch heute immer
wieder spannende Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit
unterschiedlichen Kunstformen im öffentlichen Raum", so Sabine Haag,
Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums.

Ab Anfang Oktober bietet das Tanzquartier Wien eine imposante Abfolge
aus zeitgenössischem Tanz und Performance und bündelt diese zu
kontextuell: das Bayerische Staatsballett gastiert mit dem Abend
"Exits and Entrances" an dem Choreografien des "Klassikers" des
American Post Modern Dance Merce Cunningham und Richard Siegals
gezeigt werden (1.+2.10.), Saskia Hölbling (10.+11.10.) und Superamas
(23.+25.+26.10.) sind jeweils mit Uraufführungen vertreten und
internationale KünstlerInnen wie die gefeierte belgische Tanzkompanie
Les Ballets C de la B (7.+8.11.) sowie der französische Choreograf
Boris Chamatz (14.+15.11.) sind zu sehen.

www.tqw.at

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