20 Jahre STUWO Gemeinnützige Studentenwohnbau Aktiengesellschaft

Wien (OTS) -

  • 9.000 zufriedene Bewohnerinnen und Bewohner in 20 Jahren
  • Finanzierung über S Wohnbaubank senkt Wohnkosten um 10 Euro pro Monat
  • 73 % mit Wohnsituation zufrieden

Die STUWO Gemeinnützige Studentenwohnbau AG verfügt derzeit über 2.403 Wohnheimplätze an 13 Standorten in vier Bundesländern. Auch im Wintersemester 2014 sind alle Plätze wieder komplett belegt. Seit der Gründung der STUWO haben rund 9.000 Studentinnen und Studenten während des Studiums eine Unterkunft in einem STUWO-Heim gefunden -mehr als 30.000 haben sich um einen Heimplatz beworben.
Die STUWO hat im Lauf der Jahre 49 Millionen Euro verbaut und setzt heute jährlich an die 9 Millionen Euro um. Geführt und bewirtschaftet wird das Unternehmen von rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. "Unsere Kooperationspartner aus der Wirtschaft und Wissenschaft haben von Anfang an ihre Expertise beim Bau und der Gestaltung der Studentenheime eingebracht", begrüßt Diethard Hochhauser, Vorstand der STUWO Gemeinnützige Studentenwohnbau AG, die prosperierende Zusammenarbeit. "Auch die Förderungsgeber haben mit Weitblick das Potential eines leistbaren studentischen Wohnens für die Entwicklung der Wissensgesellschaft erkannt!"
Pech
Zehn Wohnheime in Wien und drei weitere in den Bundesländern (Niederösterreich und Kärnten) zeugen von der Wichtigkeit, studentisches Wohnen an Uni- und Fachhochschulstandorten anzubieten. "Als Lehrender an der Technischen Universität Wien sind mir vor allem kostengünstige und qualitativ hochwertige Wohnmöglichkeiten für Studierende aus dem In- und Ausland ein persönliches Anliegen", stellt Michael Pech, Stellvertretender des Aufsichtsrates fest. "Ein schönes Zuhause ist die perfekte Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium."

1994 gegründet, um auf der Liegenschaft Strozzigasse 6-8 ein sozial orientiertes Projekt zu verwirklichen, entwickelte sich die STUWO zu einem wichtigen Anbieter von Wohnraum für Studentinnen und Studenten. 1998 wurde das erste Studentenwohnheim, das Friedrich Funder Studentenheim eröffnet.

Die STUWO fand von Beginn an Mittel und Wege, das Einzelzimmer zum Standardangebot zu machen und doch mit den Bau- und Ausstattungskosten in einem vertretbaren Rahmen zu bleiben. Erstmalig wurde beim Bau des Hauses in der Strozzigasse das Konzept des Einzelzimmers im Zweizimmerappartement realisiert. Diese Variante ist inzwischen Standardausstattung der neueren Wohnheime.

"Am Anfang stand die Liegenschaft in der Strozzigasse, die uns von der Erzdiözese Wien unter der Bedingung zur Entwicklung angeboten wurde, dass ein sozial orientiertes Projekt verwirklicht wird. Dem haben wir durch die Idee eines Studentenheimes Rechnung getragen", hielt Josef Schmidinger, einer der Gründerväter des spezialisierten Bauträgers. "Damals haben wir das noch junge Instrument der Wohnbauanleihe mit einer eigenen Ausgabe herangezogen und so mit einer innovativen Lösung eine günstige Finanzierung gefunden." Auch heute noch fließen Mittel der s Wohnbaubank in die Errichtung neuer Studentenwohnheime. Die Darlehen, die überwiegend aus größeren Wohnbauanleihen gespeist werden, bringen einen Preisvorteil für die studierenden Bewohner von bis zu 10 Euro pro Platz und Monat.

Der Bedarf an günstigen Unterkünften während des Studiums war vom ersten Tag an ungebrochen hoch, so dass die STUWO über die Jahre 14 Heime ihrer Bestimmung übergab, seit 2007 auch in den Bundesländern.

In der Gründungsphase und bis ins Jahr 2007 hat neben der jeweiligen Landesförderung eine eigens auf Studentenwohnheime abzielende Bundesförderung, die monatlichen Kosten minimiert. Studierende haben im Durchschnitt laut einer von der TRICONSULT wirtschaftsanalytische Forschung durchgeführten Erhebung pro Monat im Durchschnitt EUR 1.004,-- zur Verfügung. Nach Abzug der Wohnkosten bleiben EUR 599,-- an frei verfügbaren Mitteln. Daraus ergibt sich, dass für viele Studierende der Preis des Heimplatzes ganz entscheidend für ihre Möglichkeit zu studieren ist. Würden die Errichtungskosten durch eine entsprechende Bundesförderung im Zinsendienst weiter gesenkt, könnte eine Entlastung von bis zu EUR 40,-- pro Heimplatz realisiert werden. "Für den Erfolg beim Studieren ist neben den Rahmenbedingungen auf den Universitäten auch eine leistbare Wohnumgebung von Bedeutung"; unterstreicht Josef Schmidinger den messbaren Effekt der Förderung. "Damit können verschiedene Aspekte des Studiums positiv beeinflusst werden, wie z.B. die Dauer."

Studie bestätigt Zufriedenheit der BewohnerInnen

In einer Ende 2013 durchgeführten TRICONSULT-Studie wird die Zufriedenheit der Studentinnen und Studenten in den STUWO-Wohnheimen bestätigt: Mehr als zwei Drittel der Befragten (73 %) zeigt sich mit der Wohnsituation zufrieden bis sehr zufrieden. Einen herausragenden Wert mit 92 % nimmt dabei das Wohnheim Krems-Campus KPH (185 Wohnheimplätze) ein. Direkt am Campus der Kirchlich Pädagogischen Hochschule in Krems-Mitterau gelegen, wurde es mit dem Wintersemester 2013 seiner Bestimmung übergeben.

Immerhin fast die Hälfte der Befragten möchte auch in weiterer Zukunft im Studentenheim bleiben, wobei auch hier das Wohnheim Krems-Campus KPH den höchsten Zuspruch von 69 %, dicht gefolgt vom Studentenheim tpv Technologiepark in Villach (65 %) und dem Wissenschaftlerheim (64 %) in Wien 1210. "Während in vergleichbaren Wohnheimen bis zu 23 % der Bewohnerinnen und Bewohner unzufrieden mit der Situation sind, liegt diese Rate in den STUWO-Heimen bei nur 6 %", zeigt sich Walter Tancsits, Vorstand der STUWO Gemeinnützige Studentenwohnbau AG, zufrieden mit dem erreichten Standard. "Wahrscheinlich ist es unser Bemühen, eine individuelle Wohnatmosphäre innerhalb der Häuser herzustellen. Dafür spricht die ähnliche Einschätzung der Befragten in den verschiedenen STUWO-Wohnheimen."

Die Unterschiede in der Zufriedenheit zwischen den Wohnformen in den Heimen (Einzelzimmer, zwei Zimmer mit oder ohne Küche, Doppelzimmer) ist dabei relativ gering.

Rückfragen & Kontakt:

STUWO Gemeinnützige Studentenwohnbau AG
Mag. Walter TANCSITS / Mitglied des Vorstands
E-Mail: tancsits@stuwo.at / Tel. 01 404 93 620 /

s Bausparkasse, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Charlotte Harrer
Tel. 050100 DW 29326, Telefax: 0501009 - 29326,
E-mail: charlotte.harrer@sbausparkasse.co.at

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