- 14.09.2014, 13:07:56
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Hohe Zustimmung für Wirtschaftsverband NÖ-Präsident Günter Ernst und sein Team
Maßnahmenpaket für kleine und mittlere Betriebe sowie Einpersonenunternehmen beschlossen
Utl.: Maßnahmenpaket für kleine und mittlere Betriebe sowie
Einpersonenunternehmen beschlossen =
Amstetten (OTS/SWV) - Bei der Landeskonferenz des
Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich (SWV NÖ),
die am 13.September in der Johann Pölz-Halle in Amstetten stattfand,
wurde Präsident KommR Günter Ernst mit 97,8 Prozent der
Delegiertenstimmen wiedergewählt.
Die Landeskonferenz beschloss einstimmig einen Leitantrag mit einem
Maßnahmenpaket für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und
Einpersonenunternehmen (EPU). In dessen Mittelpunkt stehen eine
stärkere soziale Absicherung der UnternehmerInnen und eine rasche
steuerliche Entlastung dieser Betriebe.
Auch für die Stellvertreter des Landespräsidenten gab es bei der
Landeskonferenz ein hervorragendes Wahlergebnis. Vizepräsident KommR
Anton Pöchhacker aus Amstetten wurde in seiner Funktion bestätigt.
Neue VizepräsidentInnen sind Mag. DI Marion Medlitsch, die
Generalsekretärin des Wirtschaftskreises NÖ, der stv. Bezirksobmann
des SWV Mödling, KommR Herbert Kraus, und der Wiener Neustädter
SWV-Bezirksvorsitzende, KommR Thomas Schaden.
"Die hohe Zustimmung für die KandidatInnen und den Leitantrag sind
ein Auftrag für die kommende Arbeit", dankte Wirtschaftsverband
NÖ-Präsident Günter Ernst den Delegierten für ihr großes Vertrauen.
"Wir sind der Partner der kleinen und mittleren Betriebe und der
Einpersonenunternehmen und die treibende Kraft für eine stärkere
soziale Absicherung der UnternehmerInnen. Die Kleinst-, Klein- und
Mittelbetriebe sind auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ein
Jobmotor und schaffen neue Arbeitsplätze. Daher müssen die
Bedingungen für sie verbessert werden. Dafür werden wir Druck
machen."
UnternehmerInnen aus dem ganzen Bundesland kamen zur Landeskonferenz
und sorgten damit für ein volles Haus bei der stimmungsvollen
Landeskonferenz, die unter dem Motto "Die Kraft der Kleinen - Der SWV
NÖ. Sozial und wirtschaftlich konsequent für EPU + KMU." stand.
Sie beschlossen ein Maßnahmenpaket für diese Betriebe, mit dem sich
der Wirtschaftsverband NÖ für
+ eine Abschaffung des 20-prozentigen Selbstbehalts für
UnternehmerInnen beim Arztbesuch,
+ eine steuerliche Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen,
+ niedrigere Krankenversicherungsbeiträge für Selbstständige mit
niedrigem Einkommen,
+ die Auszahlung des Krankengelds für KleinstunternehmerInnen ab dem
ersten Tag der Erwerbsunfähigkeit,
+ mehr öffentliche Aufträge für kleine und mittlere Unternehmen sowie
+ einen Vorsteuerabzug für betrieblich genutzte PKW einsetzt.
In seinem Referat forderte der Präsident des Wirtschaftsverbandes
Österreich und SPÖ-Bereichssprecher für allgemeine
Wirtschaftspolitik, Abg.z.NR Dr. Christoph Matznetter,
Steuergerechtigkeit für die KMU und EPU und eine Entlastung des
Faktors Arbeit. Es ist unverständlich, dass arbeitende Menschen weit
über 50 Prozent von ihrem Lohn für Steuern und Abgaben bezahlen
müssen. Dies belaste die Erwerbstätigen und die Betriebe
gleichermaßen.
Die Amstettner Bürgermeisterin Ursula Puchebner informierte in ihren
Grußworten über die Entwicklung der Stadt und strich deren Bedeutung
Stadt als Wirtschafts- und Ausbildungszentrum hervor. In den 1.700
Unternehmen der Stadt finden 17.000 Menschen Arbeit.
LAbg. Bgm. Helmut Schagerl wies auf die Bedeutung einer guten
Infrastruktur für die Wirtschaft in den Regionen und speziell im
ländlichen Raum hin. Besondere Bedeutung komme hier dem
Breitbandausbau zu.
SWV NÖ-Ehrenpräsident Abg.z.NR a.D. KommR Günter Kiermaier erklärte,
dass für den Wirtschaftsverband immer die soziale Absicherung der
UnternehmerInnen ein besonderes Anliegen war. Dass es heute eine
Sozialversicherung für Selbstständige gibt, ist in hohem Maß auf den
Einsatz des Wirtschaftsverbandes zurückzuführen.
Der SWV NÖ konnte bei seiner Landeskonferen viele VertreterInnen aus
Bund, Land und den Gemeinden sowie der Sozialpartner begrüßen.
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