Kast: Einzelpersonen betreiben Hetzkampagne gegen Bäuerinnen und Bauern

Jungbauern kritisieren: Randgruppen fehlt Respekt für agrarisches Eigentum

Wien (OTS) - "Mit unsachlichen Informationen wird derzeit Bild- und Videomaterial, das in einer Nacht- und Nebelaktion von Unbekannten in einem österreichischen Geflügelbetrieb aufgenommen wurde, verbreitet. Das ist eine einseitige und populistische Hetzkampagne gegen unsere Bäuerinnen und Bauern. Fakt ist, dass heimisches Geflügelfleisch unter Einhaltung höchster Standards produziert wird", stellte heute Jungbauernobmann Stefan Kast klar.

Wirtschaftliche Konsequenzen und Wettbewerbsfähigkeit

"Tatsächlich ist es so, dass die österreichischen Geflügelproduzenten wirtschaftlich immer mehr unter Druck geraten, da in anderen europäischen Ländern kleinere Stallflächen für die Geflügelfleischproduktion ausreichen. Bei Hühnern haben wir eine Eigenversorgung von 83%, bei Puten von 45%. Verlieren unsere Betriebe weiter an Wettbewerbsfähigkeit, dann wird in Zukunft noch mehr Fleisch und Tierleid importiert. Wollen wir das wirklich?", zeigt Kast die Konsequenzen auf.

Bäuerinnen und Bauern öffnen gerne die Stalltüre

"Das nächtliche Eindringen in Ställe durch unbekannte Personen verunsichert die Landwirte folgenschwer. Derartige Methoden beweisen leider eines: Das Eigentum unserer Landwirte wird von einzelnen Gruppen nicht respektiert. Dabei wären solche Vorgangsweisen gar nicht notwendig, denn unsere Bäuerinnen und Bauern sind gerne bereit, ihren Hof herzuzeigen. Wir bauen auf Offenheit und Transparenz. Jeder angemeldete Besucher ist herzlich willkommen", so der Jungbauernobmann.
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