- 11.09.2014, 12:51:47
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Pflegesystem gut gerüstet für die Zukunft
LR Schmid: "Setzen auf Prävention, Ausbau der Pflege- und Betreuungsdienste und Entlastung der Angehörigen"
Utl.: LR Schmid: "Setzen auf Prävention, Ausbau der Pflege- und
Betreuungsdienste und Entlastung der Angehörigen" =
Bregenz (OTS/VLK) - Die demografische Entwicklung lässt erwarten,
dass die Zahl alter und pflegebedürftiger Menschen weiter deutlich
ansteigen wird. Vorarlberg ist dafür gut gerüstet, sagte Landesrätin
Greti Schmid am Donnerstag, 11. September 2014, im Landhaus: "Wir
setzen auf Prävention, Ausbau der Pflege- und Betreuungsdienste und
Entlastung der Angehörigen. Die Maßnahmen zeigen Erfolg."
"Unser ausgezeichnetes Pflege- und Betreuungssystem wurde und wird
mit einer konsequenten Strategie weiterentwickelt, die vorgibt, wie
Pflege sein soll, nämlich aktivierend und selbstbestimmt, ganz nah,
hochwertig, verlässlich, rasch, menschlich. Wir bauen dabei auf
Pflegende Angehörige, mobile Dienste und stationäre Einrichtungen",
so Schmid. Um sicherzustellen, dass alle an einem Strang ziehen, habe
sie das 'Pflegenetz Vorarlberg' gegründet.
Als weitere entscheidende Verbesserungen nannte Schmid die
Stärkung der Prävention (Präventive Hausbesuche, Aktion Demenz), die
Verdoppelung des Vorarlberger Pflegegeldzuschusses, die konsequente
Umsetzung von Case Management (Fallbegleitung) und Care Management
(Angebotssteuerung), den schrittweisen Ausbau und das große
Engagement von Mobilen Hilfsdiensten, Hauskrankenpflege und Hospiz,
den Betreuungspool als ergänzendes Angebot für zeitintensive
Betreuungen sowie die wichtigen Entlastungsangebote für pflegende
Angehörige (Rossbad Krumbach, Projekt Tandem). Ein wichtiger Schritt
sei zudem der Ausbau von stationären Angeboten zur Urlaubs- und
Übergangspflege im Pflegeheim. Pflegeheime seien auch eine wichtige
Unterstützung, wenn eine Pflege zu Hause nicht mehr möglich ist.
Um sicher zu stellen, dass das notwendige Angebot zur Verfügung
steht, wurde eine genaue Bedarfsplanung erstellt. Weiters wurde mit
der Eröffnung der Rehabilitativen Übergangspflege ein zusätzliches
Angebot für Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt für eine
gewisse Zeit Unterstützung und Therapie benötigen, geschaffen.
Den Erfolg all dieser Maßnahmen beschrieb Landesrätin Schmid so:
Wurden im Jahr 2000 noch 20 Prozent der Pflegegeldempfängerinnen und
-empfänger stationär betreut, so sind es heute 14 Prozent. Bei den
höheren Pflegestufen 5-7 gab es eine Verringerung von beinahe 100 auf
heute 65 Prozent. "Wir konnten somit immer mehr dem Wunsch der
älteren Menschen nachkommen, zu Hause alt werden zu dürfen", so
Schmid.
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