• 10.09.2014, 12:21:26
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HPV-Impfung: Österreich Vorreiter in Europa

Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt HPV-Impfung für Buben und Mädchen

Utl.: Utl.: Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt HPV-Impfung
für Buben und Mädchen =

Wien (OTS) - Seit Februar 2014 hat das Bundesministerium für
Gesundheit die HPV-Impfung als kostenlose Impfung in das Nationale
Kinderimpfprogramm aufgenommen. "Die Gesundheit unserer Kinder und
Jugendlichen ist mir ein großes Anliegen. Daher freut es mich, dass
wir mit der HPV-Impfung bereits die 13. Immunisierung kostenlos
anbieten können." hält Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser fest.

Seit Anfang Februar können sich alle in Österreich lebenden Kinder
bis zum 12. Geburtstag an den öffentlichen Impfstellen der
Bundesländer (Gesundheitsämter) oder von niedergelassenen Impfärzten
kostenfrei impfen lassen. Mit Schulbeginn startet nun die HPV-Impfung
im Rahmen des bestehenden Schulimpfprogramms an allen
österreichischen Volksschulen (4. Schulstufe). Für Mädchen und Buben
ab dem 12. Geburtstag bis zum 15. Geburtstag bieten die Bundesländer
so genannte Nachholimpfungen zum vergünstigten Selbstkostenpreis an.

HPV wird sowohl von Frauen als auch von Männern übertragen
Humane Papillomaviren (HPV) sind weltweit verbreitet und können
sowohl von Männern als auch von Frauen übertragen werden. Österreich
ist das einzige Land in Europa, das eine HPV-Impfung sowohl für Buben
als auch für Mädchen empfiehlt. Auch hinsichtlich des 2-Dosenschemas
und der Altersempfehlung ist Österreich Vorreiter in Europa. Eine
geschlechtsneutrale HPV-Impfung empfehlen derzeit auch Neuseeland,
Australien und Kanada.

Gemeinsam mit der Österreichischen Krebshilfe wurde eine Broschüre
zur HPV-Impfung erstellt. "Die aktuelle Broschüre soll die
Bevölkerung unterstützen, eine informierte und selbstbestimmte
Impfentscheidung treffen zu können. Die HPV-Impfung schützt nicht nur
vor Gebärmutterhalskrebs, sondern auch vor einer Reihe anderer
Karzinome. Die kostenfreie Impfung ist eine wichtige Maßnahme, die
dazu beitragen wird, die Häufigkeit an HPV verursachten Erkrankungen
zu reudzieren." so Ministerin Oberhauser abschließend.
Gebärmutterhalskrebs und Krebsformen im HNO-und Genitalbereich lassen
sich häufig auf eine HPV-Infektion zurückführen. In diesem Bereich
stellt die Impfung gegen Humane Papilloma-Viren (HPV) eine
wesentliche Verbesserung in der Eindämmung von Krebserkrankungen dar.

Umfassende Informationen sowie die Broschüre zu HPV sind auf der
Website des BMG abrufbar. www.bmg.gv.at/HPV

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BMG

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