Antifaschismus ist kein Verbrechen - Demonstration am 16. September 18h Uni Wien

Solidarität mit Gewerkschafter_innen, die von der Neonazigruppe "Unsterblich" angegriffen wurden

Wien (OTS/OGR) - Am Dienstag, den 9. September, startet der Prozess gegen die Neonazis von "Unsterblich", die im Herbst vergangenen Jahres eine Gewerkschaftsversammlung überfielen. Gleichzeitig werden aber die Gewerkschafter_innen, die sich gewehrt haben indem sie den Angriff zurückdrängten, im selben Prozess vor Gericht gestellt. "Wir von Offensive gegen Rechts wehren uns gegen diese fortgesetzte Kriminalisierung von Antifaschismus. Wir sind solidarisch mit den Betroffenen", macht Marina G. klar.

Am 27. Oktober 2013 überfielen Mitglieder von "Unsterblich", einem mittlerweile ausgeschlossenen Fußball-Neonazi-Fanclub von Austria Wien, eine Gewerkschaftsversammlung im EKH. Dabei wurde einer der Gewerkschafter_innen schwer verletzt. Keiner der Nazis musste auch nur einen Tag in Untersuchungshaft verbringen. "Wir erinnern uns:
Josef und Hüseyin wurden monatelang auf dürftiger Beweislage bzw. aufgrund von Vergehen festgehalten, von denen sie freigesprochen wurden. Gleichzeitig laufen gewalttätige und vorbestrafte Nazis frei herum", zeigt Marina G. auf.

Offensive gegen Rechts ruft alle Antifaschist_innen auf am 16. September gegen die Kriminalisierung von Antifaschismus auf die Straße zu gehen. Der 16. September ist der letzte oder vorletzte Prozesstag, es könnte also zum Zeitpunkt der Demo schon Urteile geben.

Demo: Antifaschismus ist kein Verbrechen - Solidarität mit den Betroffenen von Neonazigewalt
18.00h
Universität Wien, Universitätsring 1

Route wird zeitnah bekannt gegeben

Pressekonferenz zu Prozessbeginn

Datum: 8.9.2014, um 11:00 Uhr

Ort:
Cafe Votiv
Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Pressehandy Offensive gegen Rechts:
06644811634

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