• 02.09.2014, 12:25:52
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  • OTS0103 OTW0103

Kapellari: Religionsunterricht dient konfliktfreiem Miteinander

Grazer Bischof bei steirischer Katechetentagung: In "soziales Biotop Schule" eingebrachte religiöse Werte wirken integrativ und stabilisierend für gesamte Gesellschaft

Utl.: Grazer Bischof bei steirischer Katechetentagung: In "soziales
Biotop Schule" eingebrachte religiöse Werte wirken integrativ
und
stabilisierend für gesamte Gesellschaft =

Graz, 02.09.14 (KAP) Der konfessionelle Religionsunterricht wirkt in
einer zunehmend multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft
integrativ und stabilisierend, er "fördert ein möglichst
konfliktfreies Miteinander": Diese Überzeugung hat der Grazer
Bischof Egon Kapellari vor steirischen Katecheten bei deren
dreitägiger Fortbildungsveranstaltung "Sommer.Bildung" im Augustinum
in Graz geäußert. Es komme "einer pluralen Gesellschaft wie der
unseren" zugute, wenn die in ihr präsenten Religionsgemeinschaften
Menschen prägen können, "die ohne Fanatismus und andere Formen der
Intoleranz ihre auf religiösem Wissen und religiöser Überzeugung
beruhenden Werte in den öffentlichen Diskurs einbringen", betonte
Kapellari in seinem Grußwort. Dafür sei der Religionsunterricht ein
wichtiges Instrument.

Demgegenüber werde eine Gesellschaft, die auf den stabilisierenden
Faktor religiöser Werte verzichte, "tendenziell labiler". Nach den
Worten des Bischofs schafft verlässliche Information über die eigene
Religion und Kultur auch die Voraussetzungen für eine kompetente
Gesprächspartnerschaft im interreligiösen oder multikulturellen
Dialog.

Im "sozialen Biotop Schule" gebe es eine "beglückende, aber oft auch
belastende Vielfalt" mit einem immer stärker werdenden Pluralismus
bei Schülern und Lehrkräften. Dies dürfe aber nicht zu einem
Verzicht auf den konfessionellen Religionsunterricht oder gar zu
einem Verzicht auf christliche Identität inmitten eines
pluralistischen Schulpanoramas führen, unterstrich Kapellari.

Katholischer Religionsunterricht sei dabei "nie bloß Religionskunde"
bzw. bloße Information über Religion. Erforderlich sei immer auch
ein christliches Glaubenszeugnis der Unterrichtenden. "Dies ohne
Indoktrination, aber sympathisch einladend für Gott, für Christus,
für die Kirche", so der Bischof.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) rme/hkl/

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