• 01.09.2014, 10:23:39
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Kaske: Der Arbeitslosigkeit gegensteuern, Kaufkraft stärken

Wien (OTS) - "Es muss endlich gehandelt werden", fordert AK Präsident
Rudi Kaske angesichts der weiter steigenden Arbeitslosenzahlen:
"Menschen ohne Berufsausbildung, Personen mit gesundheitlichen
Problemen und Ältere sind die Hauptleidtragenden. Viele von ihnen
müssen sich auf eine länger dauernde Arbeitslosigkeit einstellen." Im
Vergleich des ersten Halbjahres 2014 mit dem ersten Halbjahr 2013
waren um 42 Prozent mehr Menschen länger als ein Jahr arbeitslos
vorgemerkt. Bei den 55 bis 59-Jährigen ist die
Langzeitarbeitslosigkeit im Halbjahresvergleich mit 82 Prozent
doppelt so stark gestiegen wie beim Durchschnitt. "Das müssen alle
Alarmglocken schrillen", fordert Kaske ein umfassendes
Arbeitsmarktpaket. Eine wichtige Maßnahme ist das Bonus-Malus-System,
wie im Regierungsübereinkommen vorgesehen. Zusätzlich braucht es
verstärkte Akzente in der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Hervorzuheben
ist der Ausbau der Arbeitsvermittlung: Durch mehr BeraterInnen für
die steigende Zahl der Arbeitslosen soll die Beratungsqualität
verbessert werden. Bei den Ausbildungsmaßnahmen muss verstärkt in die
Qualität gegangen werden und sind innovative Instrumente wie die
Bildungskarenz und das Fachkräftestipendium weiter auszubauen. Zudem
sind insbesondere Konjunkturimpulse notwendig. "Wir brauchen
Investitionen, um Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln. Und wir
müssen die Kaufkraft stärken, damit der Konjunkturmotor am Laufen
bleibt. Dazu müssen die Menschen aber mehr Geld im Börsel haben. Eine
Senkung der Lohnsteuer ist ein zentrales Element dafür", so Kaske.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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