• 28.08.2014, 10:57:48
  • /
  • OTS0070 OTW0070

VP-Clubobmann Hueter zu Koalitionspartner: Farbe bekennen zum Fragant-Projekt!

Emotional geführte Diskussion zeigt: Bevölkerung im Mölltal steht hinter neuen Arbeitsplätzen in der Region. Grüne Negativstrategie ist verblasst.

Utl.: Emotional geführte Diskussion zeigt: Bevölkerung im Mölltal
steht hinter neuen Arbeitsplätzen in der Region. Grüne
Negativstrategie ist verblasst. =

Klagenfurt (OTS) - Unmissverständlich haben gestern gut 500 Mölltaler
gezeigt, wie sie zum geplanten Hoteldorf in der Fragant stehen: Bei
einer Diskussionsveranstaltung gab es Jubel und Applaus für die
Investoren und Befürworter, Pfiffe und Buh-Rufe hingegen für die
Gegner. "Als Bürgermeister aus der Region weiß ich, wie es den
Menschen hier geht und was sie brauchen", sagte Ferdinand Hueter,
Clubobmann der Kärntner Volkspartei. "Die Bevölkerung lebt hier
überwiegend vom Tourismus und von der Landwirtschaft, wir brauchen
Projekte wie dieses. In jedem anderen Bundesland würde man Investoren
mit offenen Armen empfangen und sie bei der Realisierung aktiv
unterstützen. Bei uns werden sie mit Hinhalten und Nichtbeachtung
vergrämt."

Die gesamte Region ist extrem von Abwanderung betroffen. "Rund 4300
Einwohner hat der Bezirk Spittal in den vergangenen zehn Jahren
verloren. 4300 Menschen - das ist zweimal die Bevölkerung der
Marktgemeinde Obervellach!", stellt Hueter die ernste Lage plakativ
dar. Die Politik müsse darauf reagieren und mit Maßnahmen
gegensteuern. "Politik heißt verändern und anpassen." Wie bereits
mehrfach und auch bei der Diskussionsveranstaltung nochmal bestätigt,
muss für die Talabfahrt zum Hoteldorf kein Gesetz geändert, sondern
lediglich eine Verordnung adaptiert werden. "Und Verordnungen des
Landes wurden allein heuer schon 16 mal geändert!"

Das farblose Verhalten der Koalitionspartner ist für Clubobmann
Hueter nicht nachvollziehbar. "Es ist mehr als an der Zeit, dass SPÖ
und Grüne Farbe bekennen!" fordert Hueter als nur ein Beispiel zur
Erhöhung der Schlagzahl der Koalition. "Sich hinter Bürokratie und
Juristen zu verstecken ist den Menschen in Oberkärnten nicht zumutbar
- sie wollen Entscheidungen für die Zukunft!", so Hueter. Wenn die
Politik nicht bereit ist, im Rahmen der Gesetze ihre
Gestaltungsmöglichkeiten wahrzunehmen, dann wird hier Politik gegen
die Bevölkerung gemacht. Es reduziert sich auf die Frage:
Arbeitsplätze ja oder nein? (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LKV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel