- 27.08.2014, 11:57:48
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PVÖ-Glatz: Strom in Ostösterreich wird billiger - jetzt muss der Westen folgen
PVÖ fordert: Günstigerer Strom für ganz Österreich - Runter mit den Energiepreisen
Utl.: PVÖ fordert: Günstigerer Strom für ganz Österreich - Runter
mit den Energiepreisen =
Wien (OTS/SK) - Der Strom für Privathaushalte in Ostösterreich wird
billiger. Die EAA (Energie Allianz Austria, bestehend aus Wien
Energie, EVN und Energie Burgenland) senkt ihre Preise um rund zehn
Prozent. "Endlich kommt Bewegung in den Strommarkt! Eine erfreuliche
Entwicklung, die einmal mehr zeigt, dass sich der Kampf der
Konsumentenschützer und der starke Einsatz des Pensionistenverbandes
Österreichs auszahlen", begrüßt Dr. Harald Glatz,
Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ)
die angekündigte Kostensenkung ab Oktober. Der
PVÖ-Konsumentenschutzsprecher kritisiert aber, dass es "leider im
Westen nichts Neues" in Sachen Kostensenkung zu vermelden gibt,
lediglich Salzburg stellt eine Senkung für 2015 in Aussicht. "Das ist
nicht genug! Der PVÖ fordert die Energieanbieter der westlichen
Bundesländer auf: Runter mit den hohen Strompreisen!", unterstreicht
Glatz eine zentrale Forderung des PVÖ. ****
Die Energiepreise auf dem Weltmarkt sind in den letzten Jahren um
über zehn Prozent gesunken, dennoch sind die Endverbraucherpreise in
Österreich parallel dazu bei Strom um bis zu 21 Prozent, bei Gas
zwischen 4,4 und 35 Prozent gestiegen. "Eine skandalöse Entwicklung,
die wir als PVÖ seit Jahren aufzeigen, kritisieren und aufs Schärfste
bekämpfen! Daher auch unsere starke Unterstützung für die VKI-Aktion
'Energiekosten-Stop', an der sich 260.584 Haushalte beteiligt haben
und daher auch unsere Unterschriften-Aktion 'Mehr Geld im Börsel',
mit der wir u.a. ein Gesetz fordern, dass Energieanbieter sinkende
Preise auf dem Weltmarkt an ihre Kunden weitergeben müssen", betont
Dr. Glatz.
Ukraine-Krise darf keine Auswirkungen auf Gaspreis haben
Der PVÖ-Konsumentenschützer stellt weiters klar, dass es - trotz
Ukraine-Krise - keine Rechtfertigung für steigende Gaspreise gibt.
"OMV und E-Control haben bereits klargestellt: Die Ukraine-Krise wird
in Österreich zu keinen Versorgungsengpässen bei Gas führen. Die
Gasspeicher sind voll. Es gibt daher keinen Grund, warum die
Gaspreise steigen sollten, die Anbieter dürfen ihre Tarife nicht
erhöhen. Darauf werden Arbeiterkammer und PVÖ genauestens achten",
betont Glatz.
Info:
Die Unterschriften-Aktion "Mehr Geld im Börsel" kann in allen
Ortsgruppen und Landessekretariaten des Pensionistenverbandes
Österreichs sowie online unter www.pvoe.at unterschrieben werden.
Alle Informationen zur VKI-Aktion "Energiekosten-Stop" sind unter
https://www.energiekosten-stop.at/ abrufbar.
(Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis: GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband
Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138
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