FPÖ-Anton zu geplantem Asylwerberheim in Feistritz/Drau: "SPÖ widerspricht sich täglich"

Freiheitliche wollen böses Erwachen wie bei Polizeipostenschließungen verhindern

Klagenfurt (OTS) - Während Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser gestern die Pläne, in Feistritz/Drau (Gemeinde Paternion) ein Asylwerberheim einzurichten, via ORF leugnete und sich lediglich auf eine "Anfrage" ausredete, sah das einige Tage zuvor völlig anders aus, erinnert heute der FPÖ-Abgeordnete des Bezirkes Villach/Land, Hannes Anton, an die widersprüchliche Aussage Kaisers vom 22. August in der Kronen Zeitung, wonach dieser ausrichten ließ, dass in dem für das Asylheim vorgesehenen Gebäude auch das Internat der Ski-Hauptschule untergebracht sei, die Schülerzahlen aber sinken würden und man dies ein Jahr lang beobachten werde. Der SPÖ-Bürgermeister von Paternion, Alfons Arnold, sprach am 23. August in der Kleinen Zeitung von "Panikmache" und kündigte "konkrete Gespräche" mit LH Kaiser in dessen Funktion als Flüchtlingsreferent in dieser Woche an, während die Leiterin des Kärntner Flüchtlingsreferates eine erste Prüfung bereits bestätigte. "Wer sich die Chronologie der verschiedenen SPÖ-Aussagen vor Augen führt, muss zum Schluss kommen, dass der Bevölkerung in dieser Causa nicht die Wahrheit gesagt wird", kritisiert Anton.

Der FPÖ-Mandatar vermutet, dass sich die SPÖ mit ihrer jetzigen Haltung, alle Pläne für ein Asylwerberheim kategorisch abzustreiten, nur über die kommende Gemeinderatswahl schwindeln will und fordert von LH Kaiser sowie Bürgermeister Arnold einen ehrlichen Umgang in dieser Frage ein. "Wir haben diese Methode bereits bei der Schließung der Polizeiposten erlebt. Auch damals wurde der Bevölkerung die Wahrheit vorenthalten", warnt Anton. (Schluss)

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