VSStÖ/IKS: Günstiger Studierendenheimplatz Grundrecht der Studierenden!

Linz (OTS) - Mit der Streichung der Bundesförderung für Studierendenheime im Herbst 2011 stiegen auch die Mietpreise für die Heimplätze. "Während in Salzburg schon damals die Preise von einem Tag auf den anderen um ganze Euro 70,-- angehoben wurden, hatten wir in Linz die schrittweise Verteuerung. Die Funktion der Heime geht damit verloren. Leistbares Wohnen ist für Studierende ein schlagendes Thema", so Donjeta Krasniqi, Vorsitzende des VSStÖ Linz.

"Selbst das Wist-Heim, das ja bekanntlich das günstige Heim in Linz ist, wird Jahr für Jahr unverhältnismäßig teurer. Die Reaktion der Studierenden zeichnet sich im Rückgang der Anmeldezahlen ab. Wartelisten gibt es längst keine mehr. Gerade Studierende, die nicht im Geld schwimmen verlieren den Anreiz sich ein Heimzimmer zu nehmen.", führt Martin Forstner, Vorsitzender der IKS und Mitglied der Heimvertretung weiter aus.

"Die soziale Situation der Studierenden in Linz verhärtet sich immer mehr. Studierende liegen mit ihren monatlichen Einkünften im Durchschnitt unter der Armutsgrenze und werden sich mit diesen Mietpreiserhöhungen gezwungen sehen ihre Erwerbsarbeit auszubauen. Dabei arbeiten bereits über 70 % der Studierenden an der JKU. Ein günstiger Studierendenheimplatz muss als Grundrecht für Studierende gelten!", stellt Krasniqi fest.

"Studierende sollen sich auf ihr Studium konzentrieren dürfen und nicht ständig um ihren Existenzerhalt fürchten müssen! Studieren und Wohnen muss ungeachtet von der Größe des Geldbörserl der Eltern und ohne zusätzliche Erwerbsarbeit leistbar sein", sind sich Krasniqi und Forstner einig.

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Verband Sozialistischer Student_innen Linz
Donjeta Krasniqi
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