Sprachprobleme nach Höhlenrettung sind kein Schicksal

Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen UNIVERSITAS Austria: DolmetscherInnen leisten wertvolle Arbeit auch im Gesundheitsbereich

Wien (OTS) - Wie ganz Österreich freuen sich auch die Mitglieder des Berufsverbandes für Dolmetschen und Übersetzen UNIVERSITAS Austria über die Rettung des polnischen Höhlenforschers Marek G. aus der Jack-Daniel's-Höhle im Tennengebirge bei Abtenau. Was die wenigsten zu wissen scheinen: DolmetscherInnen hätten einiges zur effizienten und zielgerichteten Behandlung im Landeskrankenhaus Salzburg beitragen können - wenn sie denn beigezogen worden wären. Verwundert war die Verbandsleitung über die Aussage von Unfallchirurgie-Primar Herbert Resch, zitiert auf der ORF-Website Salzburg. Dort hieß es: "Das einzige Problem ist, dass er [der Patient] fast nur Polnisch spricht, nur ganz, ganz wenig Englisch". Dazu Verbandspräsidentin Alexandra Jantscher-Karlhuber:
"Verständigungsprobleme im Gesundheitswesen sind kein Schicksal, dem man sich hingeben muss, sondern haben eine ganz einfache Lösung:
DolmetscherInnen."

Schließlich sind tagtäglich Dolmetscherinnen und Dolmetscher nicht nur bei internationalen Konferenzen, bei der EU und der UNO im Einsatz, sondern auch im kommunalen Bereich - dazu zählen Behörden, Schulen und eben auch Krankenhäuser. Generalsekretärin Dagmar Jenner:
"Ein Aufruf unserer Datenbank auf www.universitas.org hätte zahlreiche qualifizierte Mitglieder mit der Sprachkombination Polnisch - Deutsch und umgekehrt gebracht - und die Kommunikation hätte wie am Schnürchen geklappt. Professionelle DolmetscherInnen sind immer gerne zur Stelle, ob in Ausnahme- oder Routinesituationen."

Rückfragen & Kontakt:

UNIVERSITAS Austria
www.universitas.org
dagmar.jenner@universitas.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0006