- 15.08.2014, 08:02:31
- /
- OTS0004 OTW0004
ORF III am Wochenende: Österreich im Ersten Weltkrieg, "Erlebnis Bühne" mit "Il trovatore" und Domingo-Gala
Außerdem: Neue "Berggespräche" mit Toni Innauer an Samstag
Utl.: Außerdem: Neue "Berggespräche" mit Toni Innauer an Samstag =
Wien (OTS) - Am Samstag, dem 16. August 2014, wird es in ORF III
sportlich, wenn Moderatorin Nina Saurugg um 17.00 Uhr für eine neue
Folge der "Berggespräche", diesmal mit Toni Innauer, aufs Seefelder
Joch steigt. Der "zeit.geschichte"-Hauptabend steht dann weiterhin im
Zeichen des Schwerpunkts zum Ersten Weltkrieg und konzentriert sich
diese Woche gesondert auf die Rolle Österreichs: Um 20.15 Uhr widmet
sich die Reihe "Krieg vor der Haustür" mit der Folge "Tirol im Ersten
Weltkrieg" dem höchstgelegenen Konfliktgebiet der Gefechte, danach
beleuchtet um 21.00 Uhr die Folge "Frontland Kärnten" die Kämpfe in
den Karnischen Alpen. Wie aus dem einstigen kaiserlich-königlichen
Reich Österreich-Ungarn nach Kriegsende ein zunächst kaum
überlebensfähig erscheinendes Rumpfland wurde, stellt danach um 21.45
Uhr die Dokumentation "Der Rest ist Österreich - Der Vertrag von St.
Germain und die Folgen" nach.
Am Sonntag, dem 17. August, blickt "Erlebnis Bühne" nach Salzburg zu
den diesjährigen Festspielen und zeigt um 20.15 Uhr die mit Anna
Netrebko, Plácido Domingo und Francesco Meli hochkarätig besetzte
Neuinszenierung von Verdis "Il trovatore". Zur Einstimmung darauf
präsentiert ORF III im Vorabend um 19.00 Uhr die Highlights aus
"Vivat Plácido Domingo - Eine Gala zu seinen Ehren", die im Jänner
2011 anlässlich des 70. Geburtstags des Starsängers im Madrider
Teatro Real stattfand.
Die Sendungen im Detail:
Samstag, 16. August:
"Unser Österreich: Berggespräche: Toni Innauer" (17.00 Uhr)
Moderatorin Nina Saurugg trifft für die "Berggespräche" diesmal Toni
Innauer. In der Olympiaregion Seefeld in Tirol starten die beiden
schon früh aktiv in den Tag. Im Stift Stams gehen sie zurück zu
Innauers Wurzeln und sprechen über persönliche Erfolge, Höhen und
Tiefen im Leben des Skispringers, Sportlers, Trainers,
ÖSV-Sportdirektors, Autors und Beraters. In der Casino-Arena in
Seefeld, vor der Kulisse der sommerlichen Skisprungsschanzen, erzählt
Innauer von persönlichen Erfolgen und Tiefschlägen, bevor der
Sportler hoch oben auf dem Seefelder Joch über das Ende seiner
aktiven Karriere als Skispringer, sein Studium und schließlich seine
Rolle als Trainer und Sportdirektor des ÖSV spricht.
"zeit.geschichte": "Krieg vor der Haustür" mit "Tirol im Ersten
Weltkrieg" (20.15 Uhr) und "Frontland Kärnten" (21.00 Uhr)
Zwei neue und eigens für ORF III produzierte Dokumentationen
beleuchten die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf jene
österreichischen Bundesländer, die im Ersten Weltkrieg auch
Frontländer waren. Tirol war vom Ersten Weltkrieg bereits 1914
betroffen, als Tausende Tiroler Soldaten bereits in den ersten Wochen
an die Front beordert worden waren. Mangelnde Ausrüstung und
Erfahrung, aber auch taktische Fehler der Befehlshaber in der k. u.
k. Armeeführung verursachten horrende Verluste. Als Italien 1915
Österreich den Krieg erklärte und auf Seite der Entente gegen die
Habsburgermonarchie kämpfte, hatte Tirol den "Krieg vor der Haustür".
Entlang des Ortlergebiets und in den Dolomiten gilt diese Front bis
heute als einer der höchstgelegenen Konfliktschauplätze der Welt. Die
Dokumentation "Tirol im Ersten Weltkrieg" von Georg Laich zeigt
Interviews, Originalquellen und beeindruckende Landschaftsaufnahmen
des ehemaligen Frontgebiets und verfolgt die Auswirkungen der
Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts in dieser Region bis heute.
Im Anschluss beleuchtet die Dokumentation "Frontland Kärnten" von
Helga Suppan jene Regionen in und um Kärnten, die während der Zeit
des Ersten Weltkriegs zum Kriegsschauplatz wurden und folgt den
ersten Kärntner Einheiten, die zuerst nach Galizien geschickt und ein
Jahr später an die Kärntner Front zurückbeordert wurden. "Freiwillige
Schützen" hielten in der Zwischenzeit die Stellung in den Karnischen
Alpen, nachdem Italien Österreich-Ungarn den Krieg erklärt hatte.
Behandelt werden außerdem Flüchtlingsbewegungen in Kärnten und die
Einfälle der SHS-Truppen nach Kriegsende, die zeitgleich mit den
Friedensverhandlungen stattfanden und in letzter Konsequenz zur
Volksabstimmung führten.
"zeit.geschichte": "Der Rest ist Österreich - Der Vertrag von St.
Germain und die Folgen" (21.45 Uhr)
Die Dokumentation von Walter Seledec thematisiert jene Verhandlungen,
die am Ende des Ersten Weltkriegs aus dem großen Kaiser- und
Königsreich eine kleine Republik machten. Am 10. September 1919
unterzeichneten Österreich und die Alliierten den Vertrag von St.
Germain, der die Auflösung Österreich-Ungarns regelte und die
politischen Bedingungen für die neue Republik festhielt. Aus dem
Vielvölkerstaat wurde nach dem Ersten Weltkrieg ein Rumpfstaat mit
6,5 Millionen Einwohnern - in der damaligen öffentlichen Meinung kaum
lebensfähig. Der Film zeichnet die Ereignisse vor 95 Jahren in
Spielszenen (Regie Leo Bauer) und mit Originalaufnahmen nach. In den
Hauptrollen spielen Gerhard Dorfer als Karl Renner, Gerald Pichowetz
als George Clemenceau, Peter Moucka als Leopold Kunschak, Martin
Muliar als Otto Bauer und Wolfgang Pampel als Karl Seitz.
Sonntag, 17. August:
"Erlebnis Bühne: Vivat Plácido Domingo - Eine Gala zu seinen Ehren"
(19.00 Uhr)
Unglaublich, aber wahr - Tenor, Bariton, Dirigent und vor allem
Publikumsliebling Plácido Domingo ist bereits über siebzig. Das
spanische Fernsehen übertrug ihm zu Ehren genau an seinem 70.
Geburtstag am 21. Jänner 2011 eine Gala mit internationalen Stars wie
Angela Gheorghiu, Erwin Schrott, Deborah Polaski, Juan Pons und
vielen anderen. "Vivat Plácido Domingo" zeigt die Highlights dieses
Abends voller Überraschungen.
"Erlebnis Bühne mit Barbara Rett": "Il trovatore" von den Salzburger
Festspielen 2014 (20.15 Uhr)
Liebe, Eifersucht, Hass und Rache stehen im Zentrum der Verdi-Oper
"Il trovatore", die dieses Jahr in einer Neuinszenierung von Alvis
Hermanis unter der musikalischen Leitung von Daniele Gatti am Pult
der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen zu sehen
ist. Um das musikalische Niveau der Aufführung muss man sich auch
dank der hochkarätigen Besetzung keine Sorgen machen: Anna Netrebko
als Leonora, Plácido Domingo als Graf Luna und Francesco Meli als
"Trovatore" Manrico sind sicherlich mit ein Grund dafür, dass die
Opernproduktion seit Monaten restlos ausverkauft ist. Barbara Rett
und Peter Schneeberger führen durch einen Opernabend der
Sonderklasse.
Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen,
für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream
und als Video-on-Demand bereit.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






