GROSZ zu Kurz: IS-Terror ist Ergebnis des hochgelobten arabischen Frühlings

Österreich hat als willfähriger Handlanger der USA und der EU einzigartige Destabilisierung des Nahen Ostens mitzuverantworten

Wien (OTS) - "Bei Außenminister Kurz dürfte noch vor dem morgigen Feiertag eine Erleuchtung stattgefunden haben. Ja, dieser radikale Islamismus ist eine Gefahr für ganz Europa, für die gesamte zivilisierte und demokratische Welt. Dieser Terror im Nahen Osten, diese selbst für diese Region einzigartige Destabilisierung ist das Ergebnis des sogenannten arabischen Frühlings. Die USA mit Hilfe der EU und der österreichischen Bundesregierung haben direkt und indirekt diese Entwicklung verursacht. Sämtliche berechenbare Regime wurden gestürzt und an deren Stelle sind unberechenbare terroristische Gruppierungen getreten. Ägypten ist instabiler als je zuvor, Libyen ist zum Kriegsgebiet geworden, die Fronten im Irak sind überhaupt nicht mehr durchschaubar und auch Syrien wird mit willfähriger Unterstützung der USA und der EU dem Terror geopfert. Kurz soll angesichts der desaströsen österreichischen Nahost-Politik am besten vor seiner eigenen Tür kehren anstatt Krokodilstränen über diese Entwicklung zu vergießen", so BZÖ-Chef Gerald Grosz am Mittwoch in einer Reaktion zu den Äußerungen von ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz.

Der BZÖ-Chef erinnerte in dieses Zusammenhang an die unzähligen Warnungen des BZÖ im Nationalrat. "Unser außenpolitischer Sprecher Herbert Scheibner hat exakt diese Entwicklung vorhergesagt. Mehrere Anträge im Nationalrat zielten auf den Schutz von christlichen Minderheiten im Nahen Osten ab und wurden von der ÖVP abgelehnt", so Grosz.

"Österreich muss angesichts der Rekrutierungsversuche islamistischer Kräfte in erster Linie auch das eigene Land schützen. Mittlerweile sind wir ein Aufmarsch- und Rekrutierungsgebiet für islamistische Fanatiker geworden. Es muss auch für die noch so tolerantesten Gutmenschen endlich klar sein, dass dieser Radikal-Islamismus nur ein einziges Ziel verfolgt, nämlich unter dem Deckmantel der Religion, die europäisch, abendländische Kultur und damit die Demokratie zu untergraben und zu destabilisieren. Die schleichenden aber massiven Islamisierungsversuche in Österreich sind nicht mehr wegzureden und zu leugnen und wir alle sind gut beraten, allen Umtrieben dieses Islam einen Riegel vorzuschieben. Die Sicherheitsressorts der Republik, Innen- und Verteidigungsministerium, sind aufgefordert hier schleunigst tätig zu werden. Radikale Islamisten sind abzuschieben!", so Grosz abschließend.

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