• 14.08.2014, 09:19:24
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ÖAMTC: Viel Verkehr erhöht Risiko für Auffahrunfälle und Massenkarambolagen

Stauwochenende erwartet - Abstand halten, vorausschauend und konzentriert fahren

Utl.: Stauwochenende erwartet - Abstand halten, vorausschauend und
konzentriert fahren =

Wien (OTS) - Verkehrsprognosen versprechen für das kommende,
verlängerte Wochenende Staus vor allem in Nord-Süd-Richtung, wenn auf
den Transitrouten in Österreich heimreisende Urlauber auf die letzten
Urlaubsnachzügler treffen. "Mit zunehmendem Verkehr wächst auch die
Gefahr von Auffahrunfällen und Massenkarambolagen", warnt
ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexperte Markus Schneider. 2013 ereigneten
sich auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen 2.283 Unfälle mit
Personenschaden. 989 Unfälle waren Auffahrunfälle, sechs Menschen
kamen dabei ums Leben. Die häufigsten Ursachen für Auffahrunfälle
sind das falsche Einschätzen der eigenen Annäherungsgeschwindigkeit
oder ein zu geringer Abstand zum Vordermann und damit einhergehend
die fehlende Reaktionszeit. Auch Ablenkungen oder Unaufmerksamkeit
während der Fahrt führen oft dazu, dass Fahrzeuge nahezu ungebremst
in Hindernisse oder andere Pkw rasen.

"Besonders häufig staut es sich im Annäherungsbereich von
Baustellen, Autobahnknoten oder vor Tunnel, wenn aufgrund des hohen
Verkehrsaufkommens auf Blockabfertigung umgestellt wird. Dort, ebenso
wie auf unübersichtlichen Straßenabschnitten, etwa nach Kurven, kann
es krachen ", erklärt ÖAMTC-Experte Schneider und präsentiert Tipps
zur Vermeidung von Auffahrunfällen:

* Abstand halten: Die Einhaltung eines ausreichenden
Sicherheitsabstands ist bei jeder Geschwindigkeit und Witterung das A
und O. "Denn wer selbst ausreichend Abstand nach vorne hält, kann in
Notsituationen die Fehler anderer korrigieren", sagt der
ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexperte. Aber auch nachkommende Autos sollte
man im Blick haben, vor allem bei abrupten Bremsungen oder beim
Spurwechsel.

* Vorausschauend fahren: "Wichtig ist, Gefahrensituationen
rechtzeitig als solche zu erkennen", weiß der ÖAMTC-Experte. Hinter
jeder langgezogenen Kurve mit Sichtabschattung oder Kuppe könnte ein
Stau warten. Daher die Geschwindigkeit der Sicht anpassen und
konzentriert fahren. Außerdem plötzliche Fahrmanöver vermeiden, indem
man sich über die Urlaubsstrecke vorinformiert und beim
Fahrstreifenwechsel rechtzeitig blinkt.

* Fahrstreifen beibehalten: Gerade bei hohem Verkehrsaufkommen trägt
das Beibehalten des Fahrstreifens wesentlich zum Verkehrsfluss bei.
"Wer - in der Hoffnung ein paar Sekunden schneller am Ziel zu sein -
ständig die Spur wechselt, ist zwar in Bewegung. Aber auch im
Dauerstress und gefährdet dadurch sich und andere", erläutert
ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexperte Schneider.

* Einordnen lassen: Bei Einmündungen und Engstellen, bspw. aufgrund
eines Unfalls, einer Baustelle oder Panne, ist das
Reißverschlusssystem anzuwenden. Es hält den Verkehr flüssig. Die
Erfahrung zeigt: "Sobald das Reißverschlusssystem nicht funktioniert,
ist ein sich rasch aufbauender Stau die Folge", so der ÖAMTC-Experte.

* Unfallstellen zügig passieren: Kommt man an einer Unfallstelle
vorbei und die Fahrzeuglenker und -insassen sind bereits versorgt,
sollte man sich auf die Weiterfahrt konzentrieren. "Schaulustige"
hemmen den Verkehrsfluss und beeinträchtigen häufig die
Einsatzkräfte.

Ein abschließender Tipp des Verkehrssicherheitsexperten: "Radio,
Internet und Verkehrsapps wie die ÖAMTC-App halten stets
Informationen zur aktuellen Verkehrssituation sowie zu
Verkehrsbehinderungen wie Baustellen bereit."

Aktuelle Verkehrs- und Baustelleninfos für Österreich findet man
auf der ÖAMTC-Homepage unter www.oeamtc.at/verkehr. Informationen zu
den Smartphone-Apps des Clubs unter www.oeamtc.at/apps.

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