- 13.08.2014, 11:35:03
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Juraczka: Wien-Radar zeigt die wahren Probleme der Bevölkerung
58 Prozent der Wienerinnen und Wiener beurteilen Rot-Grün negativ bis sehr negativ
Utl.: 58 Prozent der Wienerinnen und Wiener beurteilen Rot-Grün
negativ bis sehr negativ =
Wien (OTS) - "Die Wienerinnen und Wiener sehen den
Wirtschaftsstandort, die Arbeitslosigkeit, die überbordende
Verwaltung, die fehlende Verkehrs-Infrastruktur bis an die
Stadtgrenze sowie die hohen Gebühren als die wirklichen Probleme in
dieser Stadt und erwarten sich Lösungen der Politik. Mit diesem Fokus
der Wienerinnen und Wiener fühlen wir uns als ÖVP Wien bestätigt,
diese Bereiche weiter zu thematisieren", so der Landesparteiobmann
der ÖVP Wien, Stadtrat Manfred Juraczka, im Rahmen einer heutigen
Pressekonferenz. "Bei 130.000 Arbeitslosen, 150.000
Mindestsicherungsbezieher sowie 8 Milliarden Euro Schulden liegt es
auf der Hand, dass die Wienerinnen und Wiener sich Sorgen machen", so
Juraczka. Die rot-grüne Stadtregierung beschäftige sich jedoch
bedauerlicherweise lieber mit "Operettenthemen" statt mit den "big
points" in dieser Stadt.
"Während die rot-grüne Stadtregierung ihre Zeit damit verbringt,
welche Farbe die künftige Kurzstrecken-U-Bahn U5 haben soll, haben
wir uns angeschaut, was den Wienerinnen und Wiener tatsächlich unter
den Nägeln brennt, was ihre Sorgen und Anliegen sind und was sie -
wenn sie Bürgermeister/in wären - gerne ändern würden", so Juraczka.
Dazu wurde das Meinungsforschungsinstitut GfK beauftragt, das 300
Wienerinnen und Wienern befragt hat. 58 Prozent der Wienerinnen und
Wiener haben dabei schlussendlich angegeben, die Bilanz von Rot-Grün
negativ (31 Prozent) bis sehr (27 Prozent) negativ zu beurteilen.
Dies sei auch "kein Wunder", so Juraczka, wenn man sich die
wirklichen Anliegen der Wienerinnen und Wiener bzw. ihre
Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage sowie zur
Arbeitsmarktsituation in Wien ansehe.
Befragt nach der Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage in den
letzten 12 Monaten erklärten 33 Prozent, diese habe sich
verschlechtert (23 Prozent) bzw. wesentlich (10 Prozent)
verschlechtert. "Auch der Ausblick der Wienerinnen und Wiener ist
wenig erfreulich", so Juraczka. 31 Prozent meinen, dass sich die
allgemeine Wirtschaftslage in den kommenden 12 Monaten verschlechtern
(23 Prozent) bzw. wesentlich (8 Prozent) verschlechtern werde. Damit
hänge auch die Sorge um den Arbeitsplatz zusammen, so Juraczka. 81
Prozent betiteln schließlich die Arbeitslosigkeit in Wien als "großes
Problem". "Das kann man nicht nur mit Achselzucken zur Kenntnis
nehmen", so Juraczka und streicht dabei vor allem den Ausbau der
Infrastruktur hervor.
Auf die Frage, was sie am dringlichsten ändern würden, wenn sie in
Wien Bürgermeisterin oder Bürgermeister wären, antworteten 46 Prozent
"die Verwaltung reduzieren", 45 Prozent "die U-Bahn bis an den
Stadtrand ausbauen" sowie 39 Prozent "die Gebühren senken". 35
Prozent würden "Maßnahmen für neue Arbeitsplätze" setzen, 30 Prozent
"mehr Bildungsmöglichkeiten für Kinder schaffen", 27 Prozent "mehr
Sozialwohnungen bauen" und 23 Prozent die "Geschäfte auch am Sonntag
öffnen". Dagegen wollen lediglich 9 Prozent "mehr Fußgängerzonen
einrichten" und nur 12 Prozent "mehr Radwege" bauen.
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