- 12.08.2014, 13:22:56
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Vorarlberg bleibt ein starker Standort für Forschung und Entwicklung
LH Wallner, LSth. Rüdisser und LR Sonderegger: Neue Landesstrategie soll bis Jahresende vorgestellt werden
Utl.: LH Wallner, LSth. Rüdisser und LR Sonderegger: Neue
Landesstrategie soll bis Jahresende vorgestellt werden =
Bregenz (OTS/VLK) - Vorarlberg hat als Standort für innovative
Unternehmen und als Arbeitsplatz für hochqualifizierte
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen guten Ruf. Das Land
investiert kräftig in die vielfältige Forschungsinfrastruktur -
allein im laufenden Jahr ca. 20 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund
der dynamischen Weiterentwicklung wird derzeit eine abgestimmte und
koordinierte Wissenschafts- und Forschungsstrategie des Landes
Vorarlberg erstellt, die bis Jahresende präsentiert werden soll.
Landeshauptmann Markus Wallner sieht eine besondere Stärke
Vorarlbergs darin, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung zu
fast 80 Prozent von den heimischen Unternehmen getragen werden und
nur ein Fünftel der Gelder vom öffentlichen Sektor und der EU kommt.
"Das ist österreichweit der höchste betriebliche Anteil und belegt
eindrucksvoll die starke Fokussierung der Vorarlberger Wirtschaft auf
Forschung und Innovation", sagte Wallner im Pressefoyer am Dienstag,
12. August 2014.
Blickt man auf die jährliche Zahl der Patentanmeldungen, so zählt
Vorarlberg zu den Top-Regionen, ergänzte Landesstatthalter Karlheinz
Rüdisser. Er hob auch die Rolle der Wirtschaftsstandortgesellschaft,
die vor allem Klein- und Mittelunternehmen bei deren betrieblichen
Forschungsaktivitäten und bei der Acquisition von Mitteln
unterstützt.
Für die künftige Forschungsstrategie werden zunächst die
besonderen Stärken und Entwicklungspotenziale des Standortes
Vorarlberg in diesem Bereich genau analysiert, um daraus die
konkreten Ziele und Maßnahmen zu entwickeln. Eine wesentliche
Grundlage liefert eine im Auftrag des Wissenschaftsbeirats
durchgeführte umfassende Erhebung zu den Wissenschafts- und
Forschungseinrichtungen in Vorarlberg und im nahen Umfeld, so
Wissenschaftslandesrat Harald Sonderegger. Dazu zählen die
Fachhochschule Vorarlberg, die Pädagogische Hochschule und Schloss
Hofen ebenso wie Landeskonservatorium, Landesbibliothek und
Landesarchiv sowie das VIVIT, das Institut für Textilchemie und
Textilphysik und das Institut für Atemgasanalytik. Die Erhebung liegt
nun als Broschüre und im Internet (www.vorarlberg.at) vor.
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