• 12.08.2014, 12:26:03
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Blecha: Österreichs Pensionssystem muss vor den Anschlägen der NEOS geschützt werden

Pinke "Probieren wir es aus"-Politik brächte Altersarmut und noch höhere Alters-Arbeitslosigkeit - NEOS wollen gesetzliches Pensionssystem zerstören

Utl.: Pinke "Probieren wir es aus"-Politik brächte Altersarmut und
noch höhere Alters-Arbeitslosigkeit - NEOS wollen gesetzliches
Pensionssystem zerstören =

Wien (OTS/SK) - "Mit seinem gestrigen Auftritt im ORF-Sommergespräch
hat NEOS-Parteichef Strolz einmal mehr eindrucksvoll seine völlige
Ahnungslosigkeit und Inkompetenz in Sachen Pensionen bewiesen. Das
Ziel der pinken Reform-Anschläge: die Zerstörung unseres gesetzlichen
Pensionssystems", betont Karl Blecha, Präsident des
Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), und stellt zu den Aussagen
von Strolz klar: "Die NEOS-Forderung nach einem höheren gesetzlichen
Pensionsantrittsalter, höheren Abschlägen und dem Einfrieren der
Teuerungsabgeltung sind Anschläge auf die soziale Sicherheit in
Österreich. Mit verheerenden Folgen wie Altersarmut und
Massenarbeitslosigkeit bei den Über-50-Jährigen. Damit muss vielen
Wählern spätestens seit gestern Abend klar sein: Die NEOS sind
unwählbar. Österreichs Pensionssystem und die Menschen in unserem
Land müssen vor den krausen Reform-Experimenten und -Anschlägen der
NEOS geschützt werden." Gegipfelt haben die chaotischen und
inkompetenten Aussagen von Strolz im NEOS-Motto "Probieren wir es
aus". "Herr Strolz, Lebensschicksale und Existenzen eignen sich
sicher nicht für NEOS-Experimente", so Blecha unmissverständlich.
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"Es gibt in Österreichs Pensionssystem bereits einen Korridor. Die
Menschen können ab 62 mit Abschlägen in Pension gehen und über das
gesetzliche Pensionsalter von 65 hinaus mit einem Bonus
weiterarbeiten. Das alles ist längst Gesetz", so Blecha, der
klarstellt: "Wir brauchen mehr Jobs für Ältere, nur dann ist längeres
Arbeiten möglich. Wir müssen also alles daran setzen zuerst das
faktische Pensionsantrittsalter zu erhöhen, nicht das gesetzliche.
Die Forderung der NEOS nach einem Pensionsantrittsalter von 69 ist
völlig absurd und ein Anschlag auf die Menschen in unserem Land:
lebenslange Abschläge, massenhafte Altersarbeitslosigkeit und
Altersarmut wären die Folge. Sieht so das 'enkelfitte' Pensionssystem
der NEOS aus?"

Und weiter: "Mit dem Auftritt ihres Parteichefs haben die NEOS ihr
wahres Gesicht gezeigt: 'Schützt die Reichen und nehmt es von den
Pensionisten'. Das werden wir sicher nicht zulassen. Die
Pensionistinnen und Pensionisten sind nicht die Sündenböcke für das
Budget. Wir werden keine weiteren Opfer hinnehmen und wir werden es
sicher nicht zulassen, dass unser sicheres, konkurrenzloses
gesetzliches Pensionssystem auf dem Altar neoliberaler
Reform-Experimente geopfert wird." (Schluss)

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