- 11.08.2014, 12:58:27
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Diakonie: Schnelle Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak durch internationales Hilfsnetzwerk ACT Alliance
Trinkwasser und Lebensmittelversorgung in den Bergdörfern dringend nötig
Utl.: Trinkwasser und Lebensmittelversorgung in den Bergdörfern
dringend nötig =
Wien/Erbil (OTS) - Die Partnerorganisationen der Diakonie im Nordirak
berichten von Gräueltaten und schweren Menschenrechtsverletzungen an
Angehörigen religiöser Minderheiten im Nordirak durch die IS:
Hunderttausende irakische Christen, Jesiden, Schiiten und andere
Minderheiten sind nach dem Vormarsch der IS auf der Flucht vor
willkürlichen Hinrichtungen, Folter und Missbrauch.
"Aktuell geht es darum, genügend sauberes Trinkwasser und
Nahrungsmittel für die Flüchtlingsfamilien und die aufnehmenden
Gemeinden zu sichern. In einem zweiten Schritt muss psychosoziale
Hilfe für traumatisierte Überlebende des Genozids zu ermöglichen",
erklärt Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe.
Derzeit verteilen Partnerorganisationen der Diakonie aus dem
internationalen Netzwerk ACT Alliance Nahrungspakete und Trinkwasser
an Flüchtlingsfamilien in der kurdischen Region im äußersten Norden
des Iraks, wo viele tausende Flüchtlingsfamilien Unterkunft suchen.
Die Region ist schon seit 2011 auch ein sicherer Hafen für viele
Flüchtlinge aus Syrien. In den vergangenen Wochen sind über 70.000
Christen nach Erbil gekommen. Einige von ihnen konnten in Kirchen und
Schulen unterkommen. Diejenigen, die noch in den Parks und auf
öffentlichen Plätzen campieren, sind von Krankheiten und Tod bedroht.
In Dohuk ist die Situation der 60.000 Flüchtlinge, von denen viele
von weit her gekommen sind, sogar noch schlimmer. Die humanitäre
Situation eskaliert, denn es fehlt am Nötigsten. Am dringendsten wird
genügend sauberes Trinkwasser gebraucht. Akuthilfe für Kranke und
Verletzte ist bisher kaum möglich.
"Wer die aktuellen Bilder von Erbil und Dohuk gesehen hat, wo
hunderte Familien an den Straßenrändern campieren, kann sich
vorstellen, dass dort dringend Unterstützung notwendig ist", betont
Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem
Kennwort "Nothilfe Nordirak" um die Arbeit der lokalen
Partnerorganisationen wie u.a. CAPNI (Christian Aid Programm in
Northern Iraque) bestmöglich zu unterstützen.
Spenden-Kennwort "Nothilfe Nordirak"
Spendenkonto bei der >Erste Bank<
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
BIC: GIBAATWWXXX
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