• 09.08.2014, 12:45:24
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Heinisch-Hosek würdigt die herausragende Arbeit von Barbara Prammer

"Uns alle eint, der Respekt vor ihrer Haltung und die Bewunderung ihrer Leistungen"

Utl.: "Uns alle eint, der Respekt vor ihrer Haltung und die
Bewunderung ihrer Leistungen" =

Wien (OTS) - "Vertrauen, Freundschaft, Unterstützung und Loyalität,
ja, das haben sehr viele Freundinnen, Weggefährtinnen und Bürgerinnen
spüren und erfahren dürfen", sagt Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek in ihrer Rede anlässlich der Verabschiedung von
Nationalratspräsidentin, Frauenministerin a.D. Barbara Prammer.

"Zuhören, beraten, Schicksale und Lebensgeschichten aufnehmen und
aktiv Hilfestellung geben, waren Motivation und Antrieb ihrer
beruflichen Tätigkeit und all ihres frauenpolitischen Handelns. Das
zeigte sich auf der einen Seite im Ermächtigen von Frauen, im Mut
machen, den eigenen Weg zu gehen, aber auch durch aktives Fördern",
sagte die Ministerin über ihre Freundin und Mentorin Barbara Prammer.

Sie würdigte in ihrer heutigen Rede, die "herausragende und
beeindruckende Arbeit" von Nationalratspräsidentin, Frauenministerin
a.D. Barbara Prammer "wissend, dass Demokratiepolitik, Engagement
für Minderheiten und Internationale Politik gleichermaßen das
Fundament ihrer Arbeit waren."

Als Vorsitzende des Linzer Frauenhauses hat Barbara Prammer
unzähligen Frauen geholfen und war als Frauenministerin, geprägt von
den Erzählungen und den Schicksalen der Frauen, federführend bei der
Verabschiedung des Gewaltschutzgesetzes beteiligt. Erstmals gab es
die Möglichkeit, den Täter auch ohne Anzeige der Wohnung zu verweisen
und ein Rückkehrverbot für den Gewalttäter auszusprechen. Im Zuge der
Anti-Gewalt-Kampagne wurde die Frauenhelpline gegen Männergewalt
eingerichtet und Gewaltschutzzentren in allen Bundesländern
eingerichtet. Besonders wichtig waren ihr die verfassungsrechtliche
Verankerung der Gleichstellung von Frauen und Männern und
Quotenregelungen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer frauenpolitischen
Arbeit war, so Heinisch-Hosek, die Gleichberechtigung von Frauen am
Arbeitsmarkt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Hürden
beseitigen, Vereinbarkeit ermöglichen. Dafür schaffte Barbara Prammer
die Basis mit der Kindergartenmilliarde", betonte die Ministerin.

"Viele Frauen und Männer dieses Landes waren Barbara Prammer
freundschaftlich verbunden. Uns alle eint, der Respekt vor ihrer
Haltung und die Bewunderung ihrer Leistungen", so die Ministerin
abschließend.

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