• 07.08.2014, 13:02:23
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Massive Impulse für weitere Verbesserungen in der Kinderbetreuung

Landesrätin Schmid und Ministerin Karmasin froh über Einigung zwischen Bund und Ländern

Utl.: Landesrätin Schmid und Ministerin Karmasin froh über Einigung
zwischen Bund und Ländern =

Dornbirn (OTS/VLK) - Landesrätin Greti Schmid und Familienministerin
Sophie Karmasin zeigten sich bei einem Besuch im KiCa Zwergengarten
im Campus Dornbirn froh über die kürzlich erzielte 15a-Vereinbarung
zwischen Bund und Ländern zum weiteren Ausbau der Kinderbetreuung.
Von Bundesseite werden dafür insgesamt 305 Millionen Euro investiert.
"Unser Ziel bleibt es, dass überall im Land Eltern für ihre Kinder in
vertretbarer Entfernung eine qualitativ hochwertige, leistbare,
ganztägige und ganzjährige Betreuung finden können", sagte Schmid.

In der neuen 15a-Vereinbarung sind wesentliche Forderungen der
Länder berücksichtigt, insbesondere gestaltet sich das Abholen der
Gelder nunmehr einfacher. Zudem können die Bundesmittel künftig
wesentlich breiter eingesetzt werden, und zwar für Tageseltern,
Personal- und Investitionskostenzuschüsse, Generations- und
gemeindeübergreifende Projekte sowie Qualitätsverbesserungen wie
kleinere Betreuungsschlüssel, also für kleinere Kindergruppen pro
Betreuer.

In den letzten Jahren sind in Vorarlberg in enger Kooperation mit
den Gemeinden laufend zusätzliche Betreugsplätze geschaffen worden,
erläuterte Landesrätin Schmid. Und neben den klassischen
Betreuungseinrichtungen sind neue Modelle entstanden, z.B.
Kinderhäuser mit altersgemischten Gruppen, Einrichtungen mit
besonderen Schwerpunkten, die Betreuung von jüngeren Kindern,
gemeindeübergreifende Angebote und betriebliche
Kinderbetreuungseinrichtungen.

Für Ministerin Karmasin ist die neue 15a-Vereinbarung die
Grundlage für "die größte Ausbauoffensive der Kinderbetreuung, die es
in Österreich je gegeben hat". Rund sechsmal so viel Geld wie bisher
steht dadurch künftig zur Verfügung. Auch Karmasin bekräftigte, dass
es beim Ausbau der Kinderbetreuung sowohl um Quantität als auch um
die Qualität gehe.

Neben Angeboten der öffentlichen Hand spielen private Initiativen
beim Aufbau vielfältiger und bedarfsgerechter Betreuungsangebote -
insbesondere für Klein- und Kleinstkinder - eine wesentliche Rolle.
Die PRISMA Unternehmensgruppe hat - jeweils gemeinsam mit Partnern -
bereits fünf überbetriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen
realisiert, deren jüngste die im Herbst 2013 eröffnete KiCa am CAMPUS
Dornbirn ist. Kern dieser Angebote bilden die am Bedarf berufstätiger
Eltern angepassten Öffnungszeiten (von 7.30 bis 18.00 Uhr inklusive
Mittagsbetreuung, begrenzte Ferienzeiten von maximal fünf Wochen im
Jahr). Weitere Besonderheiten sind eine Kleinstkindbetreuung ab einem
halben Jahr und die zentrale Lage und Erreichbarkeit der Standorte,
erklärte PRISMA-Vorstand Bernhard Ölz.

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