FORMAT: Staatsanwalt will Alfons Mensdorff-Pouilly anklagen

Vorhabensbericht in der Strafsache Telekom/Tetron ist fertig

Wien (OTS) - Die Staatsanwaltschaft Wien hat einen Anklagentwurf in der Strafsache Telekom/Tetron ausgearbeitet. Konkret soll dem Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und dem Ex-Telekom-Vorstand Rudolf Fischer der Prozess gemacht werden. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

"Der Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft Wien ist bei uns eingelangt und wird nun geprüft", bestätigt Michael Klackl, Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft Wien (OStA), gegenüber FORMAT. Der Anklageentwurf muss nach abgeschlossener OStA-Prüfung noch vom Justizministerium abgesegnet werden. Dort wird der Weisenrat befasst werden müssen, weil Justizminister Wolfgang Brandstetter befangen ist. Er war Strafverteidiger von Rudolf Fischer.

Die Staatsanwaltschaft plant eine Teilanklage wegen Untreueverdacht. Es geht um Zahlungen in der Höhe von 1,1 Millionen Euro, die auf Basis von Scheinrechnungen von der Telekom bezahlt wurden. Fischer hatte die Zahlungen veranlasst und Mensdorff-Pouilly war der Geldempfänger. Dementsprechend wird Fischer der Untreue und Mensdorff-Pouilly der Beilhilfe zur Untreue verdächtigt. Für beide Personen gilt die Unschuldsvermutung.

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