Wirtschafts-Chef Leitl: Koalition reformunwillig, Bundespräsident Heinz Fischer sollte einschreiten

Wien (OTS) - Spektakulärer Vorschlag von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS:
Bundespräsident Heinz Fischer möge Bundeskanzler und Vizekanzler in die Hofburg vorladen - wegen chronischer Untätigkeit der Koalitionsregierung. Erst kürzlich hatte das Staatsoberhaupt ungewöhnlich scharf erklärt, die Regierung solle sich zusammenreißen. Das, so Leitl, "kann ich nur dreimal unterstreichen!"

Leitl zeigt sich im NEWS-Gespräch äußerst besorgt "über den Weg unseres Landes". Die Regierung stelle nicht die richtigen Weichen für die Zukunft, es herrsche Reformunwilligkeit und Unfähigkeit, Reformprozesse einzuleiten und umzusetzen. Ergebnis: Steigende Arbeitslosigkeit und Staatsschulden sowie desaströse Umfragewerte für die Koalition. Leitl: "Je mehr sich die Koalition nicht als Partnerschaft der Erneuerung und der Modernisierung präsentiert, je mehr sie streitet und damit Vertrauen verliert, um so höher der Frustpegel in der Bevölkerung. Zugunsten Straches und seiner FPÖ."

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