- 06.08.2014, 12:06:21
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ÖAMTC Fahrtechnik und UNIQA geben Tipps zur Unfallvermeidung und Gesundheitsförderung bei langen Autofahrten (+ Fotos, + Video)
Mit dem Olympiasieger und UNIQA VitalExperten Stephan Eberharter auf Touren kommen
Utl.: Mit dem Olympiasieger und UNIQA VitalExperten Stephan
Eberharter auf Touren kommen =
Wien (OTS) - Nachweislich passieren fünf Prozent aller tödlichen
Unfälle aufgrund von Übermüdung. Die Dunkelziffer dürfte jedoch
wesentlich höher sein. Experten gehen davon aus, dass bis zu 30
Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle auf Übermüdung zurückzuführen
sind. Besonders auf langen Fahrten ist es daher wichtig, dass man
sich bewusst fit hält, um Müdigkeit vorzubeugen und Fahrfehler zu
vermeiden. Mit "Fit & Drive" bieten UNIQA und ÖAMTC Fahrtechnik eine
neue Kombination aus Fahrtechnik-Training und einem Fit-Programm, das
dabei hilft, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Bei einer
Pressekonferenz informierten Silvia Harfmann, Vorstand UNIQA
Österreich, und Christoph Mondl, Geschäftsführer ÖAMTC Fahrtechnik,
wie man auch bei langen Autofahrten konzentriert bleibt. Stephan
Eberharter, Olympiasieger und UNIQA VitalExperte, zeigte gemeinsam
mit dem Bestsellerautor und Sportwissenschaftler Toni Klein Übungen
zur besseren Konzentration.
Ob privat oder beruflich - wer lange Strecken mit dem Auto
zurücklegt, muss bewusst darauf achten, konzentriert zu bleiben. Zwar
verbrennt man bereits bei einer einstündigen Autofahrt im Schnitt nur
150 Kalorien, was im Vergleich zum Joggen (600-700 Kalorien) wenig
erscheint. Wer aber vier Stunden am Stück Auto gefahren ist, weiß,
dass es sich oft wie ein Marathon anfühlt. 17 Stunden ohne Schlaf
entsprechen hinsichtlich Aufmerksamkeit, Konzentration und
Reaktionsfähigkeit einer vergleichbaren Alkoholkonzentration von 0,5
Promille im Blut. Silvia Harfmann, Vorstand UNIQA Österreich:
"Autofahren zählt zwar scheinbar zu den Tätigkeiten, die kaum
körperlich belasten, trotzdem aber hohe Ansprüche an die körperliche
Fitness und Konzentration stellen. Als größter Gesundheitsversicherer
stellen wir unsere rund 90 UNIQA VitalCoaches zur Verfügung die
Vielfahrern zeigen, welche Übungen der körperlichen Erschöpfung
entgegen wirken."
Müdigkeit wirkt sich direkt aufs Fahrverhalten aus und führt unter
anderem zu einer verlangsamten Reaktion. Vorbeugen kann man mit der
richtigen Ernährung, ausreichend Pausen und mit dem richtigen
Fahrverhalten. "Ein trainierter Fahrer wird nicht so schnell müde und
macht weniger Fehler. Im Fahrtechnik-Training lernt man, Gefahren
rechtzeitig zu erkennen und dadurch zu vermeiden. Gleichzeitig
trainiert man die richtige Reaktion in Gefahrensituationen. Die
Wiederholungen machen sicher, die entsprechenden Fahrmanöver werden
automatisiert und die Reaktionszeit verbessert", betont Christoph
Mondl, Geschäftsführer der ÖAMTC Fahrtechnik. "Das Programm 'Fit &
Drive' ist ein pragmatischer Ansatz für betriebliche
Gesundheitsförderung - einfach und alltagstauglich, beruflich und
privat nutzbar."
UNIQA VitalExperte Stephan Eberharter rät zu Bewegung in der
Pause
Damit man sicher ans Ziel kommt, sollte man gerade bei langen
Autofahrten alle zwei Stunden eine Pause einlegen. Um die
Konzentration wieder auf Vordermann zu bringen, hilft es etwa, die
Scheiben vom Auto und die Scheinwerfer zu putzen, kurze
Trainingsübungen oder einen kleinen Spaziergang in die Pause
einzubauen. Stephan Eberharter, Ski-Olympiasieger und UNIQA
VitalExperte: "Das Gehirn braucht neue Herausforderungen. So wird z.
B. ein kurzer Spaziergang abwechslungsreicher, wenn man beim Gehen
gelegentlich stehenbleibt. Oder man wirft einen Tennisball zwanzigmal
von einer in die andere Hand. Oder man macht zuerst lange und dann
kurze Schritte, tritt einmal sehr kräftig auf und dann wieder sanft
und geht zwischendurch seitwärts oder rückwärts." Von einer
eingeschobenen Bewegungseinheit während einer Autofahrt profitieren
nämlich nicht nur Muskeln und Herz-Kreislauf-System, sondern auch die
Sauerstoffzufuhr, die die Durchblutung des Gehirns wieder deutlich
aktiviert.
Tipps von ÖAMTC Fahrtechnik und UNIQA für lange Autofahrten
* Ausgeschlafen ans Steuer. Vor einer langen Fahrt sollte man
ausreichend viel schlafen (ca. acht Stunden).
* Zu "Wachzeiten" fahren. Eine lange Fahrt sollte man antreten, wenn
man sich richtig wach fühlt.
* Im Auto aufrecht sitzen. Die richtige Sitzposition erleichtert die
notwendige Rundumsicht im Straßenverkehr und ist ein wesentlicher
Sicherheitsfaktor.
* Übungen während der Fahrt. Kleinere Übungen während der Fahrt
halten fit. Z. B. den Kopf in die Länge Richtung Fahrzeugdach
strecken. Das entlastet die Wirbelsäule. Oder den Kopf gegen die
richtig eingestellte Kopfstütze drücken.
* Pausen und Bewegung. Alle zwei Stunden sind etwa 15 Minuten Pause
notwendig. Dabei sollte man ausreichend Bewegung machen.
* Leichtes Essen, ausreichend trinken. Vorsicht: Kaffee und
Energydrinks putschen nur kurzfristig auf, sie verbessern aber nicht
die Reaktionszeit.
* Eine vorausschauende und defensive Fahrweise (z. B. Abstand halten)
reduziert Stress und erhöht die Verkehrssicherheit.
* Genügend Zeit einplanen.
* Powernap. Wer merkt, dass er müde wird, sollte ein kleines
Nickerchen einlegen. 20 bis 30 Minuten Schlaf sind für eine kurze
Erholung ausreichend.
* Notstopp. Wichtig ist es, schon die ersten Anzeichen von Müdigkeit
ernst zu nehmen: Gähnen, Blendempflindlichkeit, brennende Augenlider,
häufiges Augenzwinkern, Verspannungen der Schulter- und
Rückenmuskulatur und leichte Kopfschmerzen sind Warnsignale des
Körpers. Wer wirklich müde ist, sollte nicht mehr weiterfahren.
Nähere Informationen findet man online unter
www.oeamtc.at/fahrtechnik .
Aviso an die Redaktionen:
Fotos zu dieser Aussendung sind unter
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/5721/ und unter
www.oeamtc.at/presse abrufbar. Videomaterial ist bei der
ÖAMTC-Kommunikation unter (01) 711 99 1218 erhältlich.
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