ÖAMTC Fahrtechnik und UNIQA geben Tipps zur Unfallvermeidung und Gesundheitsförderung bei langen Autofahrten (+ Fotos, + Video)

Mit dem Olympiasieger und UNIQA VitalExperten Stephan Eberharter auf Touren kommen

Wien (OTS) - Nachweislich passieren fünf Prozent aller tödlichen Unfälle aufgrund von Übermüdung. Die Dunkelziffer dürfte jedoch wesentlich höher sein. Experten gehen davon aus, dass bis zu 30 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle auf Übermüdung zurückzuführen sind. Besonders auf langen Fahrten ist es daher wichtig, dass man sich bewusst fit hält, um Müdigkeit vorzubeugen und Fahrfehler zu vermeiden. Mit "Fit & Drive" bieten UNIQA und ÖAMTC Fahrtechnik eine neue Kombination aus Fahrtechnik-Training und einem Fit-Programm, das dabei hilft, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Bei einer Pressekonferenz informierten Silvia Harfmann, Vorstand UNIQA Österreich, und Christoph Mondl, Geschäftsführer ÖAMTC Fahrtechnik, wie man auch bei langen Autofahrten konzentriert bleibt. Stephan Eberharter, Olympiasieger und UNIQA VitalExperte, zeigte gemeinsam mit dem Bestsellerautor und Sportwissenschaftler Toni Klein Übungen zur besseren Konzentration.

Ob privat oder beruflich - wer lange Strecken mit dem Auto zurücklegt, muss bewusst darauf achten, konzentriert zu bleiben. Zwar verbrennt man bereits bei einer einstündigen Autofahrt im Schnitt nur 150 Kalorien, was im Vergleich zum Joggen (600-700 Kalorien) wenig erscheint. Wer aber vier Stunden am Stück Auto gefahren ist, weiß, dass es sich oft wie ein Marathon anfühlt. 17 Stunden ohne Schlaf entsprechen hinsichtlich Aufmerksamkeit, Konzentration und Reaktionsfähigkeit einer vergleichbaren Alkoholkonzentration von 0,5 Promille im Blut. Silvia Harfmann, Vorstand UNIQA Österreich:
"Autofahren zählt zwar scheinbar zu den Tätigkeiten, die kaum körperlich belasten, trotzdem aber hohe Ansprüche an die körperliche Fitness und Konzentration stellen. Als größter Gesundheitsversicherer stellen wir unsere rund 90 UNIQA VitalCoaches zur Verfügung die Vielfahrern zeigen, welche Übungen der körperlichen Erschöpfung entgegen wirken."

Müdigkeit wirkt sich direkt aufs Fahrverhalten aus und führt unter anderem zu einer verlangsamten Reaktion. Vorbeugen kann man mit der richtigen Ernährung, ausreichend Pausen und mit dem richtigen Fahrverhalten. "Ein trainierter Fahrer wird nicht so schnell müde und macht weniger Fehler. Im Fahrtechnik-Training lernt man, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und dadurch zu vermeiden. Gleichzeitig trainiert man die richtige Reaktion in Gefahrensituationen. Die Wiederholungen machen sicher, die entsprechenden Fahrmanöver werden automatisiert und die Reaktionszeit verbessert", betont Christoph Mondl, Geschäftsführer der ÖAMTC Fahrtechnik. "Das Programm 'Fit & Drive' ist ein pragmatischer Ansatz für betriebliche Gesundheitsförderung - einfach und alltagstauglich, beruflich und privat nutzbar."

UNIQA VitalExperte Stephan Eberharter rät zu Bewegung in der Pause

Damit man sicher ans Ziel kommt, sollte man gerade bei langen Autofahrten alle zwei Stunden eine Pause einlegen. Um die Konzentration wieder auf Vordermann zu bringen, hilft es etwa, die Scheiben vom Auto und die Scheinwerfer zu putzen, kurze Trainingsübungen oder einen kleinen Spaziergang in die Pause einzubauen. Stephan Eberharter, Ski-Olympiasieger und UNIQA VitalExperte: "Das Gehirn braucht neue Herausforderungen. So wird z. B. ein kurzer Spaziergang abwechslungsreicher, wenn man beim Gehen gelegentlich stehenbleibt. Oder man wirft einen Tennisball zwanzigmal von einer in die andere Hand. Oder man macht zuerst lange und dann kurze Schritte, tritt einmal sehr kräftig auf und dann wieder sanft und geht zwischendurch seitwärts oder rückwärts." Von einer eingeschobenen Bewegungseinheit während einer Autofahrt profitieren nämlich nicht nur Muskeln und Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Sauerstoffzufuhr, die die Durchblutung des Gehirns wieder deutlich aktiviert.

Tipps von ÖAMTC Fahrtechnik und UNIQA für lange Autofahrten

  • Ausgeschlafen ans Steuer. Vor einer langen Fahrt sollte man ausreichend viel schlafen (ca. acht Stunden).
  • Zu "Wachzeiten" fahren. Eine lange Fahrt sollte man antreten, wenn man sich richtig wach fühlt.
  • Im Auto aufrecht sitzen. Die richtige Sitzposition erleichtert die notwendige Rundumsicht im Straßenverkehr und ist ein wesentlicher Sicherheitsfaktor.
  • Übungen während der Fahrt. Kleinere Übungen während der Fahrt halten fit. Z. B. den Kopf in die Länge Richtung Fahrzeugdach strecken. Das entlastet die Wirbelsäule. Oder den Kopf gegen die richtig eingestellte Kopfstütze drücken.
  • Pausen und Bewegung. Alle zwei Stunden sind etwa 15 Minuten Pause notwendig. Dabei sollte man ausreichend Bewegung machen.
  • Leichtes Essen, ausreichend trinken. Vorsicht: Kaffee und Energydrinks putschen nur kurzfristig auf, sie verbessern aber nicht die Reaktionszeit.
  • Eine vorausschauende und defensive Fahrweise (z. B. Abstand halten) reduziert Stress und erhöht die Verkehrssicherheit.
  • Genügend Zeit einplanen.
  • Powernap. Wer merkt, dass er müde wird, sollte ein kleines Nickerchen einlegen. 20 bis 30 Minuten Schlaf sind für eine kurze Erholung ausreichend.
  • Notstopp. Wichtig ist es, schon die ersten Anzeichen von Müdigkeit ernst zu nehmen: Gähnen, Blendempflindlichkeit, brennende Augenlider, häufiges Augenzwinkern, Verspannungen der Schulter- und Rückenmuskulatur und leichte Kopfschmerzen sind Warnsignale des Körpers. Wer wirklich müde ist, sollte nicht mehr weiterfahren.

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