Betreff: ÖOC-Spitze ist sich einig: "Im Sinne der Kinder!"

Wien (OTS) - "Bei der täglichen Bewegungseinheit für Kinder zu sparen, wäre eindeutig die falsche Lösung", meint ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss. "Kinder die weniger Sport machen sind öfter krank, fehlen deshalb öfter in der Schule und haben höhere medizinische Kosten." Diese Fakten werden von einer Reihe von international anerkannten Studien in den letzten zehn Jahren bestätigt, so auch von der Studie der Medizinischen Gesellschaft von Massachusetts, zuletzt veröffentlicht im (weltweit größten) medizinischen Fachmagazin, dem New England Journal of Medicine.

"In Europa, Asien und China bewegen sich die Kinder bis zu 50 Prozent weniger, als es noch ihre Großeltern getan haben. Sie haben eine um fünf Jahre geringere Lebenserwartung", sagt auch ÖOC-Vorstandsmitglied Peter Kleinmann, Präsident des Österreichischen Volleyball-Verbandes.

Die sogenannte tägliche Bewegungseinheit an Schulen ist im Regierungsprogramm verankert, bis 2018 soll sie schrittweise an Schulen eingeführt werden. Derzeit wird sie noch nicht umgesetzt. "Es kann nicht sein, dass die sogenannte Krise daran schuld sein soll, dass die tägliche Bewegungseinheit nicht schon längst umgesetzt wird. Auch die Politik sollte größtes Interesse daran haben, dass als Präventiv-Maßnahme gegen die zunehmende Bewegungsarmut, Fettleibigkeit, Kinder- und Jugend-Diabetes mit allen Mitteln vorgegangen wird und die selbst vereinbarten Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm umgesetzt werden", betonen Stoss und Kleinmann unisono.

"Mens sana in corpore sano - ein gesunder Geist in einem gesunden Körper", diese Einstellung verlangt Aufklärung bzw. Bewusstseinsschaffung bei Eltern und Erziehern. Wenn wir in naher Zukunft tatsächlich zu einer Sportnation mit möglichst vielen erfolgreichen Olympia-Teilnehmern reifen wollen, dann können wir gar nicht früh genug damit beginnen, so die Forderung des ÖOC.

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