- 30.07.2014, 09:00:37
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Allianz Crashtest zeigt: Falsche Sicherung ist Todesfalle für Hunde
Wien (OTS) -
- 42 % aller Hundebesitzer nehmen ihr Haustier mit in den Urlaub
- Tödliche Verletzungen schon bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h
- Empfehlung der Unfallforscher: Gurtsystem für kleinere Hunde, ab
12 kg Hundeboxen
Österreich liebt Haustiere: In den 3,7 Millionen heimischen
Haushalten werden insgesamt rund 700.000 Hunde und 2 Millionen Katzen
gehalten. Vor allem Hunde sind mobil und begleiten ihre Besitzer
nicht nur im Alltag, sondern häufig auch auf Reisen. Fast die Hälfte
der Hundehalter fährt mit dem Haustier in die Ferien. "Wer mit seinem
Vierbeiner eine Autofahrt plant, sollte sich zuvor entsprechend
vorbereiten. Denn wie ein aktueller Crashtest des Allianz Zentrums
für Technik (AZT) zeigt, wird die richtige Sicherung des Tieres im
Fahrzeug schnell zur Überlebensfrage", erklärt Robert Svoboda aus dem
Market Management bei der Allianz Gruppe in Österreich.
Ungesichert: Hund als Gefahr für Insassen
Dass eine unzureichende Sicherung schon bei geringen
Geschwindigkeiten eine tödliche Gefahr darstellt, bewies ein Allianz
Crashtest: Im Versuchs-Setting wurden ein größerer (35 kg) und ein
kleinerer (7 kg) Hunde-Dummy auf dem Rücksitz des Autos platziert -
der größere wurde nicht gesichert, der kleinere mit einem
Gurtgeschirr angeschnallt. Bereits bei einem Aufprall mit lediglich
40 km/h wurde der 35-Kilo-Dummy zu einem gefährlichen Geschoss: Er
landete mit einer Aufschlagkraft von 1,4 Tonnen am Armaturenbrett,
das durch den Aufprall zerstört wurde. Bei einem echten Vierbeiner
hätte dies eine tödliche Verletzung bedeutet. Glimpflicher verlief es
für den kleineren Dummy: Eine Kraft von 300 kg ist auf das
Gurtgeschirr übertragen worden, das den Hund auf dem Rücksitz
gehalten hat. Säße ein Hund ungesichert im Fond des Autos, könnte er
bei einem Unfall nicht nur sich selbst, sondern auch die Insassen
schwerst verletzen.
Eine weitere Gefahr ergibt sich aus dem Ablenkungspotential für
den Fahrer durch mitfahrende Haustiere: Wie aus einer Studie des
Allianz Zentrums für Technik hervorgeht, ist Ablenkung mit elf
Prozent die dritthäufigste Ursache aller tödlichen Verkehrsunfälle in
Österreich. Bewegen sich Hunde im Auto weil sie nicht bzw. nicht
fachgemäß gesichert sind, kann das die Konzentration des Fahrers
stark beeinträchtigen und so das Unfallrisiko deutlich erhöhen.
Die fachgemäße Sicherung von vierbeinigen Begleitern wird auch vom
Gesetzgeber vorgeschrieben: In Österreich gelten Tiere juristisch als
"Sache" und fallen entsprechend unter die Ladungssicherungsvorschrift
des Kraftfahrgesetzes. Somit müssen sie so verwahrt und gesichert
werden, dass keine Beeinträchtigung des Fahrzeuglenkers erfolgt.
Gurt und Hundebox sind Lösungen für maximale Sicherheit
Gewichts- und Größenunterschiede machen bei Hunden verschiedene
Sicherungsmethoden notwendig. Anschnallen genügt bei Tieren ab 12 kg
nicht mehr. "Bei kleineren Hunden kann man noch Gurtsysteme
verwenden, aber für mittlere und große Hunde sollte man unbedingt
eine Hundebox verwenden", so der Leiter der AZT-Sicherheitsforschung,
Carsten Reinkemeyer. Wichtig ist, bei allen Sicherungssystemen auf
geprüfte Qualität zu achten.
Krankenversicherung auch für Haustiere
Während es meist selbstverständlich ist, eine passende Reise- und
Krankenversicherung für sich selbst abzuschließen, wird oft keine
entsprechende Vorsorge für das Haustier getroffen. Dabei können sich
Hund und Co. auch am Urlaubsort verletzen oder plötzlich erkranken.
Um auch die Ferien sorgenfrei genießen zu können, bietet die Allianz
mit Petplan Plus einen umfassenden, europaweiten Kranken-, Unfall-
und Haftpflichtschutz für Hunde und Katzen an.
Downloads im Internet unter https://www.allianz.at
- Foto: Robert Svoboda ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Foto: Carsten Reinkemeyer ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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