Zweites Massenlager für Asylwerber im Bezirk Baden undenkbar

Martinek-Kaserne kommt für LAbg. Bgm. Christoph Kainz nicht in Frage

Baden (OTS) - "Vollkommen inakzeptabel" ist für LAbg. Bgm. Christoph Kainz ein zweites Massenlager für Asylwerber im Bezirk Baden in Form einer Nachnutzung der zurzeit leerstehenden Martinek-Kaserne des österreichischen Bundesheeres. Die Asyldiskussion ist grundsätzlich mit Sensibilität und Menschenwürde zu führen. Diesen sensiblen Umgang erwarte sich Kainz auch von Verteidigungsminister Mag. Gerald Klug. In diesem Zusammenhang fordert Labg. Bgm. Christoph Kainz auch die Bezirks-SPÖ auf, ihren Parteikollegen, Herrn Minister Gerald Klug, in dieser Frage auf einen für die Region vernünftigen Weg zu bringen.

Kainz unterstützt im Rahmen der laufenden Asyldebatte auch die Forderungen von LH Dr. Erwin Pröll und Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner, dass die Bundesländer endlich ihre vereinbarten Quoten erfüllen. Das würde eine deutliche Entlastung Traiskirchens bringen. "Es ist längst an der Zeit, die jahrzehntelange Last in Traiskirchen und der Region Baden im Rahmen der Asylpolitik auf das vereinbarte Ausmaß zu reduzieren. Die aktuelle Entwicklung, Traiskirchen als Erstaufnahmezentrum überhaupt zu sperren, muss das Ziel sein", so Kainz.

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