VP-Hefelle zur Hausräumung in der Mühlfeldgasse: Es kann nicht immer die Polizei der Sündenbock sein

Räumungsbeschluss ist rechtskräftig, Punks haben mit Hausbesitzern gemeinsame Sache gemacht

Wien (OTS) - "Es mag sein, dass die Castella GmbH das betreffende Haus als Spekulationsobjekt erworben hat und man muss kein Freund der kolportierten Methoden sein, die dort angeblich gegen die letzten verbliebenen Mieter angewendet wurden", so der Leopoldstädter VP-Bezirksrat Paul Hefelle zu den Berichten über die heutige Räumung der Pizzeria Anarchia und des Objekts Mühlfeldgasse 12.
Fakt sei aber auch, dass die Punks. die das Haus Ende 2011 auf "Einladung" des Hausbesitzers bezogen haben, sich mit diesem auf einen Deal eingelassen hätten.
"Wenn man das Angebot erhält, per Vertrag eine sechsmonatige mietfreie Unterbringung zu erhalten, dann kann man sich entweder darauf einlassen und den Vertrag einhalten oder man kann das Angebot - die vermeintlich wahren Beweggründe erkennend - ablehnen. Aber beides geht nicht", so Hefelle weiter.
Wenn stimmen sollte, dass die Punks instrumentalisiert worden seien, um den Auszug der verbliebenen Mietparteien zu erreichen, dann sei dies natürlich fragwürdig: "Allerdings auch von seiten der Punks, die sich auf das Abkommen mit der Castella GmbH eingelassen haben", so der VP-Bezirksrat.
Die Besitzer hätten vor Gericht die Räumung durchgefochten und damit sei diese rechtskräftig. "Das mag man bedauern, aber man kann sicher nicht die Polizei zum Sündenbock stempeln, die lediglich ihre Aufgabe erfüllt. Ich jedenfalls habe keinerlei Verständnis dafür, dass die Exekutive mit Fäkalien beworfen und tätlich attackiert wird, während in den sozialen Netzwerken von einer Eskalationsstrategie der Behörden fantasiert wird", so Hefelle abschließend.

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