- 28.07.2014, 11:50:27
- /
- OTS0061 OTW0061
Lasar: Religionsdialog prinzipiell zu begrüßen - Teilnehmerauswahl jedoch hinterfragenswert!
Omar Al-Rawi muss sich vorweg von antisemitischen Umtrieben innerhalb der islamischen Glaubensgemeinschaft klar und deutlich distanzieren!
Utl.: Omar Al-Rawi muss sich vorweg von antisemitischen Umtrieben
innerhalb der islamischen Glaubensgemeinschaft klar und
deutlich distanzieren! =
Wien, 28-07-2014 (OTS/FPD) - Der von Bundeskanzler Werner Faymann
angekündigte Religionsdialog sei prinzipiell sehr zu begrüßen und mit
Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung in der derzeit so
aufgeladenen Stimmung. Alleine die jüngsten Gewaltexzesse in ganz
Europa haben gezeigt, dass es am gesamten Kontinent ein Aufflammen
alter Bruchlinien, ein Wiedererwachen von Antisemitismus und
Judenhass gibt. Diesen Entwicklungen ist gerade von Seiten der
Politik mit klaren und unmissverständlichen Taten und Worten
entgegenzutreten, so heute FPÖ-Stadtrat David Lasar in einer
Stellungnahme.
Der Dialog, so Lasar, gerade der Vertreter der
Religionsgemeinschaften ist selbstverständlich wichtig und notwendig.
Um hier jedoch auf Augenhöhe und mit Respekt miteinander sprechen zu
können, wird es notwendig sein, bereits im Vorfeld jede Belastung des
Gesprächs oder auch jeden Verdacht der Parteilichkeit untereinander
auszuschließen, so Lasar. So sei es wenig hilfreich, wenn als
Vertreter der islamischen Glaubensgemeinschaft SPÖ-Abgeordneter
Al-Rawi Teil des Dialoges sein wird, der sich bis zum heutigen Tage
nicht klar und deutlich von den antisemitischen Umtrieben in seinem
gesellschaftlichen Umfeld distanzieren konnte. In diesem Zusammenhang
sei daran erinnert, dass im Zuge einer Demonstration in Wien, wo Omar
Al-Rawi als Redner aufgetreten sei, Transparente mit der Aufschrift
"Hitler wach auf!" gezeigt wurden. Bis heute gibt es dazu keine
unmissverständliche Distanzierung von Al-Rawi, so FPÖ-Stadtrat David
Lasar.
Vor diesem Hintergrund sei Bundeskanzler Werner Faymann aufgefordert
in seiner Funktion als Obmann der SPÖ endlich für eine Abgrenzung der
Sozialdemokratischen Partei gegenüber Antisemitismus und Judenhass zu
sorgen. Gerade im Bereich der antiimperialistischen Linken, die in
Österreich auch immer wieder personelle Überschneidungen und
Berührungspunkte mit der SPÖ und deren Vorfeldorganisationen hat,
häufen sich in letzter Zeit degoutante und menschenverachtende
Ausfälle gegen Israel und gegen Juden im Allgemeinen. In den
vergangenen Jahren häufen sich eben diese antisemitischen und
antizionistischen Ausfälle in der Öffentlichkeit und immer wieder
sind dabei auch der SPÖ nahestehende Personen mit involviert. Lasar
erinnerte etwa an den Skandalrapper Nazar, der im Wahlkampf 2010 von
der Wiener SPÖ engagiert worden war und der in einem seiner Texte die
Terroranschläge auf das New Yorker World-Trade-Center verherrlichte.
Auch die Verbindungen von SPÖ-Bundespräsident Heinz Fischer mit dem
Terrornetzwerker Adel Doghman sprechen eine deutliche Sprache.
Hier sind nicht nur Lippenbekenntnisse von Nöten, hier müssen auch
endlich Taten folgen! Im Jahr 2012 hat der Wiener Gemeinderat
beschlossen eine Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Antisemitismus
einzurichten. Bis zum heutigen Tage hat diese Arbeitsgruppe kein
einziges Mal getagt und hinter vorgehaltener Hand spricht man im
Wiener Rathaus mehr oder weniger offen darüber, dass dieser Beschluss
von "Teilen der Wiener SPÖ", nicht zuletzt auch auf Initiative von
Omar Al-Rawi düpiert worden ist? Auch hier stünde es Omar Al-Rawi gut
an eine klare Aussage auch gegenüber dem islamischen Antisemitismus
zu tätigen, so David Lasar abschließend. (Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW






