- 26.07.2014, 12:46:11
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SJ begrüßt Vorschlag von Gesundheitsminister Stöger
Nach dem Burgenland müssen Schwangerschaftsabbrüche auch im Westen Österreichs möglich sein
Utl.: Nach dem Burgenland müssen Schwangerschaftsabbrüche auch im
Westen Österreichs möglich sein =
Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich die Vorsitzende der Sozialistischen
Jugend Österreich, Julia Herr über den heutigen Vorstoß von
Gesundheitsminister Alois Stöger. Dieser forderte in einem Interview
mit der APA, dass endlich in allen Regionen die Möglichkeit für
Schwangerschaftsabbrüche in öffentlichen Krankenhäusern bestehen
soll. "Nachdem die SJ maßgeblich im Burgendland für eine Kehrtwende
gesorgt hat und ab Herbst diese vorrausichtlich im Bundesland möglich
sein werden, sind nun Tirol und Vorarlberg gefordert. Die
Fristenregelung ist ein wichtiges Selbstbestimmungsrecht von Frauen.
Wenn sich eine Frau für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet,
dann muss sie bestmöglich vor gesundheitlichen Komplikationen
geschützt und medizinisch betreut werden, egal wo Frauen wohnen", so
Julia Herr.
Es ist aber auch zu hinterfragen, warum in Österreich eine relativ
hohe Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen durchgeführt wird.
"Jugendliche werden mit dem Themenkomplex Verhütung und Sexualität in
der Schule viel zu spät und zu wenig konfrontiert. Daher fordert die
Sozialistische Jugend schon seit langer Zeit einen erneuerten
Sexualkundeunterricht und kostenlose Verhütungsmittel", so Herr
abschließend.
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