SJ begrüßt Vorschlag von Gesundheitsminister Stöger

Nach dem Burgenland müssen Schwangerschaftsabbrüche auch im Westen Österreichs möglich sein

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Julia Herr über den heutigen Vorstoß von Gesundheitsminister Alois Stöger. Dieser forderte in einem Interview mit der APA, dass endlich in allen Regionen die Möglichkeit für Schwangerschaftsabbrüche in öffentlichen Krankenhäusern bestehen soll. "Nachdem die SJ maßgeblich im Burgendland für eine Kehrtwende gesorgt hat und ab Herbst diese vorrausichtlich im Bundesland möglich sein werden, sind nun Tirol und Vorarlberg gefordert. Die Fristenregelung ist ein wichtiges Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Wenn sich eine Frau für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, dann muss sie bestmöglich vor gesundheitlichen Komplikationen geschützt und medizinisch betreut werden, egal wo Frauen wohnen", so Julia Herr.

Es ist aber auch zu hinterfragen, warum in Österreich eine relativ hohe Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen durchgeführt wird. "Jugendliche werden mit dem Themenkomplex Verhütung und Sexualität in der Schule viel zu spät und zu wenig konfrontiert. Daher fordert die Sozialistische Jugend schon seit langer Zeit einen erneuerten Sexualkundeunterricht und kostenlose Verhütungsmittel", so Herr abschließend.

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