- 26.07.2014, 12:08:12
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FP-Günther: Bürgermeister bekommt am Dienstag mein Rücktrittsschreiben! Enthebung wird als Formalakt erwartet
Bisheriger Vize-Stadtschulratspräsident macht Weg frei für die Bestellung von Maximilian Krauss
Utl.: Bisheriger Vize-Stadtschulratspräsident macht Weg frei für die
Bestellung von Maximilian Krauss =
Wien (OTS/fpd) - Nun schaltet sich Dr. Helmut Günther in die
Diskussion um seine Nachfolge als Vize-Präsident des Wiener
Stadtschulrates ein: "Ich werde dem Landeshauptmann und Präsidenten
des Stadtschulrates am Dienstag ein formelles Rücktrittsschreiben
persönlich in sein Büro bringen. Damit fühle ich mich dann enthoben.
Im Gegensatz zu manchen Berichten geht es natürlich nicht, dass man
einen Menschen gleichsam an eine Funktion fesselt."
Günther macht damit den Weg frei für die Bestellung von Maximilian
Krauss zu seinem Nachfolger: "Ich wurde vor einigen Tagen vom Herrn
Bürgermeister zum Gemeinderat und Landtagsabgeordneten berufen. Ich
persönlich halte meine Funktion als Vizepräsident des Stadtschulrates
jedoch für so bedeutsam, dass ich eine Ämterkumulierung nicht nur
zeitlich sondern auch im Sinne der in unserer Verfassung vorgesehenen
Gewaltentrennung für inkompatibel halte. Ich ersuche den Herrn
Präsidenten des Stadtschulrates, mich aus dieser Funktion zu
entheben. Ein entsprechendes Schreiben werde ich dann nächste Woche
der guten Ordnung halber auch noch persönlich überreichen. Ich gehe
davon aus, dass meine Enthebung ein reiner Formalakt ist und im Sinne
der Arbeit und der Verantwortung für den Schulbereich zügig erfolgt.
Bürgermeister Häupl weiß sehr genau, dass laut Gesetz der
zweitstärksten Fraktion, das ist die FPÖ, das Nominierungsrecht
zusteht. Nur deswegen meine Enthebung zu verzögern, wäre
demokratiepolitisch mehr als bedenklich."
Seinem Nachfolger wünscht Günther jedenfalls viel Erfolg: "Dass einem
Mann, der vor drei Jahren maturiert hat und das aktuelle System von
innen genau kennt, von einigen politischen Mitbewerbern sein junges
Alter vorgeworfen wird, ist unfair und traurig. Ich bin davon
überzeugt, dass Krauss seine künftigen Aufgaben hervorragend
erledigen wird. Jedenfalls darf man sich nicht von Vorurteilen leiten
lassen, sondern muss ihn nach einiger Zeit an seinen Leistungen
messen." (Schluss)
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