FP-Günther: Bürgermeister bekommt am Dienstag mein Rücktrittsschreiben! Enthebung wird als Formalakt erwartet

Bisheriger Vize-Stadtschulratspräsident macht Weg frei für die Bestellung von Maximilian Krauss

Wien (OTS/fpd) - Nun schaltet sich Dr. Helmut Günther in die Diskussion um seine Nachfolge als Vize-Präsident des Wiener Stadtschulrates ein: "Ich werde dem Landeshauptmann und Präsidenten des Stadtschulrates am Dienstag ein formelles Rücktrittsschreiben persönlich in sein Büro bringen. Damit fühle ich mich dann enthoben. Im Gegensatz zu manchen Berichten geht es natürlich nicht, dass man einen Menschen gleichsam an eine Funktion fesselt."

Günther macht damit den Weg frei für die Bestellung von Maximilian Krauss zu seinem Nachfolger: "Ich wurde vor einigen Tagen vom Herrn Bürgermeister zum Gemeinderat und Landtagsabgeordneten berufen. Ich persönlich halte meine Funktion als Vizepräsident des Stadtschulrates jedoch für so bedeutsam, dass ich eine Ämterkumulierung nicht nur zeitlich sondern auch im Sinne der in unserer Verfassung vorgesehenen Gewaltentrennung für inkompatibel halte. Ich ersuche den Herrn Präsidenten des Stadtschulrates, mich aus dieser Funktion zu entheben. Ein entsprechendes Schreiben werde ich dann nächste Woche der guten Ordnung halber auch noch persönlich überreichen. Ich gehe davon aus, dass meine Enthebung ein reiner Formalakt ist und im Sinne der Arbeit und der Verantwortung für den Schulbereich zügig erfolgt. Bürgermeister Häupl weiß sehr genau, dass laut Gesetz der zweitstärksten Fraktion, das ist die FPÖ, das Nominierungsrecht zusteht. Nur deswegen meine Enthebung zu verzögern, wäre demokratiepolitisch mehr als bedenklich."

Seinem Nachfolger wünscht Günther jedenfalls viel Erfolg: "Dass einem Mann, der vor drei Jahren maturiert hat und das aktuelle System von innen genau kennt, von einigen politischen Mitbewerbern sein junges Alter vorgeworfen wird, ist unfair und traurig. Ich bin davon überzeugt, dass Krauss seine künftigen Aufgaben hervorragend erledigen wird. Jedenfalls darf man sich nicht von Vorurteilen leiten lassen, sondern muss ihn nach einiger Zeit an seinen Leistungen messen." (Schluss)

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