Strache/Krauss/Gudenus: Krauss freut sich auf klärendes Gespräch mit dem Wiener Bürgermeister!

Alle formellen Auflagen für den Wechsel werden zeitnah erfolgen. Wir warten nur mehr auf einen Anruf aus dem Büro des Bürgermeisters zwecks Terminvereinbarung!

Wien, 25-07-2014 (OTS/FPD) - Was in Sachen Maximilian Krauss in den Medien und Onlineforen abläuft, spottet jeder Beschreibung. War der Posten des Stadtschulratsvizepräsidenten bis zur Nominierung von Maximilian Krauss nahezu unbekannt, so überschlagen sich nun die Kommentare dazu, so der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache in der heutigen Pressekonferenz.

Was die Medien Krauss vorwerfen, ist einzig seine Mitgliedschaft bei einer akademischen Burschenschaft. Offenbar hat die FPÖ mit der Bestellung eines 21-jährigen Jungpolitikers ins Schwarze getroffen und die in die Jahre gekommenen Berufsjugendlichen der anderen Parteien düpiert. "Wie sonst könnte man die untergriffigen Angriffe gegen seine Person werten", fragt Strache.

Gleich am ersten Tag nach der Vorstellung von Maximilian Krauss hat sich gezeigt, dass dieser frischen Wind in das verstaubte Amt des Stadtschulrates bringt. Offenbar ist die Angst bei den Genossen groß, dass ein engagierter unverbrauchter Jungpolitiker ihren gescheiterten Scherbenhaufen im Schulwesen an die Öffentlichkeit bringen könnte. Zu den Formalitätsfragen, die am Rande der Pressekonferenz und dem sich noch im Amt befindlichen Helmut Günther auftauchten sagt Strache:
"Keine Frage, dass von Seiten der FPÖ natürlich alles seinen korrekten Gang gehen wird und sämtliche Formalitäten korrekt abgehandelt werden."

"Ich will frischen Wind in das verstaubte Amt bringen"

Bildungspolitik ist Maximilian Krauss nicht zuletzt ob seiner jungen Jahre ein großes Anliegen: "Kaum ein politischer Bereich, obwohl er so sensibel und zukunftsentscheidend ist, wie die Bildungspolitik, wurde in den vergangenen Jahren so mit Füßen getreten", sagt Krauss. Statt Reformen, Fortschritt und Weiterentwicklung wurde das Thema in einer Zuständigkeitsdebatte zwischen Ländern, Bund, Gewerkschaft und Co. hin und her geschoben, so Krauss. "Ein Umstand, den nicht nur ich sondern auch Lehrer und Eltern als Verhöhnung empfinden", ist Krauss überzeugt.

Über sein Programm sagt Krauss, er wolle mit "Zuerst Deutsch - dann Schule" ansetzen - eine bereits langjährige Forderung der FPÖ. "Das bedeutet, wie es nun ja auch von einem von Minister Kurz bestellten Expertenrat empfohlen wird, dass Schuleinsteiger, die auf Grund von sprachlichen Defiziten dem Unterricht nicht folgen können, in eigenen Klassen gefördert werden. Dies dient einer guten Integration und ist zum Wohle aller Schüler!"

Als seine zukünftigen Aufgaben sieht es Krauss, Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl zur Seite zu stehen, seine Türe jedoch auch für Schülerinnen und Schüler wie auch für Eltern, die mit ihren Sorgen kommen, offen zu halten. "Ein Verschanzen im, durch Schleusen gesicherten Stadtschulratsgebäude, wie es Frau Brandsteidl betreibt, soll es bei mir nicht geben. Ich will die Barrieren abbauen, die Schüler abschrecken", sagt Krauss.

"Maximilian Krauss soll eine faire Chance bekommen!"

Der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus sieht in der Nominierung von Maximilian Krauss einen Schritt in die richtige Richtung: "Mit Maximilian Krauss haben wir einen jungen, engagierten Mann gefunden, der sich nicht zuletzt ob seines Alters von 21 Jahren bestens für diesen Posten eignet. Das heutige Angebot von Bürgermeister Michael Häupl mit Maximilian Krauss ein direktes Gespräch mit Krauss zu führen, wird von Seiten der FPÖ natürlich begrüßt. Wir warten nur mehr, bis sich das Büro des Bürgermeisters bei uns meldet und einen Terminvorschlag unterbreitet, so Gudenus abschließend. (Schluss)

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